Serin

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serin
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Die Aminosäure aus Seide

Bei Serin handelt es sich um eine proteinogene (eiweißbildende) Aminosäure, die für den menschlichen Organismus nicht essentiell ist. Sie kann aus Threonin oder aus Glycin biosynthetisch im Körper gebildet werden. Glycin und Serin können wechselseitig bei Bedarf in einander umgewandelt werden. Serin ist in allen Proteinen enthalten.

Technisch kann Serin aus Seide gewonnen werden.

Wirkung

Serin ist ein Bestandteil von Phosphatidylserin in Zellmembranen. Es ist beteiligt an der Bildung der Erbsubstanz (DNA) und der Produktion der Botenstoffe im Gehirn, den Neurotransmittern. Die Aminosäure wird benötigt zur Bildung zahlreicher Enzyme sowie zum Aufbau von Acetylcholin und Cholin sowie den Aminosäuren Cystein und Tryptophan.

Alzheimer

Es wird angenommen, dass Serin die Regeneration des Hirngewebes bei Alzheimer unterstützen kann. Noch sind die klinischen Studien wissenschaftlich noch nicht so weit gediehen, dass der therapeutische Nutzen nachweisbar wäre.

Vorkommen

Gute Serin-Lieferanten sind Hafer, Mais, Erdnüssen, Ei, Molkenprotein und Käse (Casein).

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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