Löwenzahn: Gesund und lecker

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Löwenzahn

Für die einen ein Unkraut, für die anderen ein bitterwürziges, gesundes Lebensmittel. In Frankreich wird Löwenzahn sogar in größeren Kulturen angebaut. Die gelb blühende Löwenzahnpflanze gehört zu den Korbblütlern und wächst fast überall. Jetzt im Frühjahr treibt der Löwenzahn seine gezackten, rosettenförmig angeordneten Blätter aus dem Boden. Wildpflanzen haben mehr gesunde Bitterstoffe als der gebleichte Löwenzahn, den Sie im Handel kaufen können.

Wirkstoffe im Löwenzahn

Löwenzahn enthält reichlich Vitamin C und Magnesium und sollte deshalb jetzt im Frühling auf Ihrem Speiseplan stehen. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahn sind Sesquiterpenlacton-Bitterstoffe und ein relativ hoher Kaliumgehalt. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und werden daher für alle Arten von Verdauungsbeschwerden sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Heilpraktiker wissen, dass nicht nur die Verdauungssekrete sondern auch die Produktion von Hormonen und Enzymen angeregt werden. Löwenzahn ist also stoffwechselwirksam. Aufgrund seiner harnreibenden und entwässernden Eigenschaften wird er gegen Harnwegsinfektionen und Nierenbeschwerden verwendet.

Verbrauch und Lagerung

Wenn Sie Löwenzahn in der freien Natur pflücken, sollten Sie nur die jungen, zarten Triebe vor der ersten Blüte verwenden. Frisch geerntete Löwenzahnblätter sollten Sie am besten am selben Tag zubereiten und essen. Nicht aufgebrauchte Reste lassen sich in einer Tüte oder Dose einfrieren.

Arten der Zubereitung

Von der Löwenzahnpflanze lassen sich nicht nur die Blätter, sondern auch die Knospen, Blüten und Wurzeln verwenden. Aus den Blüten des Löwenzahns kann Sirup oder Gelee gewonnen werden. Zum Dekorieren sind die gelben essbaren Blüten ein schöner Farbtupfer.

Löwenzahn kann gekocht wie Spinat zubereitet werden. Er eignet sich jedoch besonders gut für Salate. Dabei harmoniert er besonders gut mit Salatdressings aus Walnussöl und Rotweinessig. Der leicht bitter-herbe Geschmack lässt sich durch die Zugabe von Schmand oder Sahne abmildern.

Frische Löwenzahn-Blätter können Sie sehr gut als Tee trinken. Aus den Wurzeln der Löwenzahnpflanze lässt sich auch ein Kaffee-Ersatz herstellen. Dazu werden die Löwenzahnwurzeln gehackt und getrocknet. Dann werden die getrockneten Wurzelstücke kurz geröstet, in der Kaffeemühle gemahlen und wie Kaffee aufgegossen.

Löwenzahn-Pesto

Zutaten

  • 1 Bund Löwenzahnblätter
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 5 EL Zitronensaft
  • 50g Mandeln (gemahlen)
  • 100g gewürfelten Parmesan

Pürieren Sie alle Zutaten und schmecken Sie Ihr gesundes Löwenzahn-Pesto mit Salz und Pfeffer ab.

Eingelegte Löwenzahn-Knospen

Zutaten

  • Löwenzahnköpfchen (Knospen)
  • Essig
  • Estragon
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Zwiebelringe

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben. Nach 8 bis 10 Wochen sind die eingelegten Blütenknospen durchgezogen und können genossen werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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