Kurkuma auch gegen Krebs?

kurkuma
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Heilkräftiges Gewürz

Kurkuma ist nicht nur ein hochgeschätztes Gewürz mit wunderbarem Geschmack und satter, gelber Farbe – seit Jahrtausenden ist bekannt, dass Kurkuma auch gut für die Gesundheit ist. Neueste Studien belegen nun, dass Kurkuma auch das Potenzial hat, bei der Behandlung bestimmter Krebsformen die Chemotherapie zu ersetzen. Kann ein Gewürz sogar eine Bestrahlungen überflüssig machen?

Forschung

Wenn es auf Zellebene darum geht Tumorwachstum und die Ausbreitung einer Krebserkrankung zu verhindern, dann kann Kurkuma ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen den Krebs sein.

„Aktiver Wirkstoff in der Kurkuma ist eine Verbindung namens Kurkumin.
Studien haben gezeigt, dass Kurkumin hilft, mehrere Formen von Krebs zu verhindern,
darunter Brust-, Lungen-, Magen-, Leber- und Darmkrebs.
Das hängt mit den entzündungshemmenden und antioxidanten Eigenschaften des Kurkumins zusammen. Kurkumin stoppt die Entwicklung von Krebs, weil es die Zellsignale der chronischen Krankheit stört.“
(TheTruthAboutCancer.com)

Zellsignale werden gestört

Die Fähigkeiten des Kurkumins besteht darin, dass es Gene anregt, Tumore zu unterdrücken: Somit können auch Metastasen verhindert werden. Der natürliche Wirkstoff in Kurkuma, das Kurkumin, unterdrückt das krebsfördernde Enzym COX-2. Damit stört es die Versorgung der Krebszelle mit Blut. Kurkumin steht auch im Verdacht Lymphomzellen abzutöten und zu verhindern, dass Krebs-Stammzellen nachwachsen.

„Die Studie beschreibt die große Bandbreite molekularer Mechanismen, von denen wir bislang wissen, dass Kurkumin auf diesen Wegen Krebsstammzellen angreift. Krebsstammzellen findet man in einer Tumorkolonie, wo sie eine kleine Unterpopulation sich selbst erneuernder Zellen bilden. Nur sie sind imstande, alle anderen Zellen zu bilden, die einen Tumor ausmachen. Dadurch sind Krebsstammzellen die tödlichsten tumorfördernden aller Zellen. Sie sind resistent gegen Chemotherapie, gegen Bestrahlung, und es ist möglich, dass sie durch einen chirurgischen Eingriff zu vermehrter Aktivität angeregt werden. Gemeinhin gelten sie als verantwortlich für das Wiederaufbrechen von Tumoren und für das Scheitern herkömmlicher Behandlungsansätze.“
(GreedMedInfo.com)

Befürchtungen für den Einsatz von Kurkuma

Die Natur hat hier ein potentielles, natürliches Heilmittel gegen eine Krankheit parat, an der die Pharmaindustrie nichts verdienen kann. Ähnlich wie bei Marihuana befürchten nun einige Wissenschaftler, dass auch Kurkuma verboten werden könnte.
Sobald sich natürliche Heil- und Präventivmittel als wirkungsvoll erweisen, beginnt normalerweise ein marktwirtschaftlicher Prozess: Entweder die Pharmaindustrie schafft es, dieses Mittel zu synthetisieren und unter Patent zu stellen, oder sie versucht die Wirksamkeit kleinzureden und die Anwendung zu verhindern.
Es ist traurig, dass das Gewinnstreben immer wieder Vorrang vor nebenwirkungsfreien Naturheilmitteln hat.

Kurkuma auf dem Speiseplan

Kurkuma ist vielseitig einsetzbar und lässt sich wunderbar in Ihren Speiseplan integrieren. Nicht nur im Currygericht kann Kurkuma seinen Platz finden, auch in Suppen, Fleischgerichten, in Reisgerichten und Eintöpfen. Kurkuma würzt Eier und Kartoffeln und ist auch eine gesunde Note in Smoothies!

In Kombination mit schwarzem Pfeffer verstärkt sich die Wirksamkeit des Kurkumas sogar noch. Bei Nahrungsergänzungen sollten Sie deshalb darauf achten, dass auch Piperin, der Bestandteil des schwarzen Pfeffers enthalten ist.

Vielzahl von Beschwerden

In den tropischen Regionen Asiens wird Kurkuma bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Unter anderem bei Zahnschmerzen, Brustbeschwerden, Infektionen der Harnwege, Blähungen, Gelbsucht, Menstruationsbeschwerden, blauen Flecken, Blutungen und Koliken.

Quellen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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