Korallenkalzium (Sango Koralle)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

sango_koralle
© Alexander Potapov – fotolia.com

Mineralstoffkomplex aus dem Meer

Die Sango Koralle besteht aus einem Mineralstoffkomplex, der Calcium, Magnesium und weitere rund 70 Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Das Nahrungsergänzungsmittel wird aus fossilierten Korallen eines versteinerten Korallenriffs im japanischen Okinawa gewonnen und enthält im Wesentlichen Calciumcarbonat (Kalk). Nicht das bestehende Riff wird abgebaut, sondern Korallensandkörner, die durch Erosion entstanden sind. Die Entnahme unterliegt staatlicher Aufsicht.

Die Anbieter von Sango Koralle legen meist darauf Wert, dass es sich um basische Stoffe handelt, die im Säure-Basen-Haushalt Bedeutung haben.

Calcium und Magnesium

Ein Verhältnis von Calcium (umgangssprachlich Kalzium) und Magnesium von 2:1 hat sich grundsätzlich als günstig für Blutkreislauf und den Herzrhythmus erwiesen. Calcium und Magnesium können beide gesundheitsförderliche Eigenschaften für den menschlichen Organismus haben. In Korallencalcium sind beide Mineralstoffe enthalten. Für Sango Koralle wird wiederum ein Verhältnis von 2:1 der Inhaltsstoffe Calcium zu Kalium durch Anbieter als positive Eigenschaft herausgestellt.

Inhaltsstoffe von Korallencalcium

Das Pulver der fossilierten Sango Koralle enthält Calcium, Magnesium, Silicon, Natrium, Schwefel, Phosphor, Chrom, Eisen, Mangan, Strontium, Kalium, Kupfer, Zink.

Stabile Knochen, feste Zähne

Tatsächlich ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Körper. Calciumphosphat (Hydroxylapatit) ist eine calciumreiche Verbindung und mit 99 Prozent der Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen beim Menschen. Die Knochen fungieren gleichzeitig als Calciumspeicher. Bei Calciummangel kann ein Teil davon aus dem Knochen gelöst und für andere Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Osteoporose (Knochenschwund) ist eine häufige Alterserscheinung, die mit der Abnahme von Knochendichte durch zu raschen Abbau von Knochensubstanz einhergeht.

Jedes Jahr werden etwa 20 Prozent des Knochencalciums beim erwachsenen Menschen ersetzt. Knochenzellen werden neu gebildet und alte Knochenzellen sterben ab. Bei dem Vorgang wirken vor allem Phosphor und Calcium zusammen für eine gesunde Neubildung. Reguliert wird die Calciumfreisetzung aus den Knochen und der Neuaufbau durch das Parathormon aus der Nebenschilddrüse.

Vielfältige Funktionen von Calcium

Calcium-Ionen spielen eine Rolle bei der Signaltransduction in Zellen für die Erregung von Muskel- und Nervenzellen. Erst durch Calcium-Ionen kann ein Muskel kontrahiert werden. Calcium ist an der Aktivierung wichtiger Hormone und Enzyme beteiligt, an der Zellteilung und am Glykogen-Stoffwechsel.

Für ein starkes Herz

Im Blut ist ein permanenter Calciumspiegel von 2,1 bis 2,6 mmol/Liter vorhanden. Die Hormone Calcitriol, Calcitonin und Parathormon kontrollieren den Calciumspiegel im Blutplasma ständig. An der Blutgerinnung sowie an der Festigung von Zellmembranen ist Calcium unmittelbar beteiligt. Der Mineralstoff hat einen positiven Einfluss auf den Bluthochdruck. Damit stärkt Calcium das Herz und ist für den Stoffwechsel äußerst relevant.

Energiestoffwechsel

Calcium hilft bei der Kontrolle des Energiestoffwechsels. Wachstum und Entwicklung von Darmzellen werden unterstützt und damit des Verdauungsapperats.

Calciumbedarf

Kleine Kinder und ältere Menschen haben einen besonders hohen Bedarf an Calcium, das für die Bildung der Hartgewebe im Körper zuständig ist. Der Normalbedarf liegt etwa bei 800 Milligramm, der erhöhte Bedarf bei 1.000 Milligramm täglich. Der Calciumbedarf muss über die Nahrungsmittel gedeckt werden. Milch, Milchprodukten wie Buttermilch, Käse und Quark sind gute Calcium-Lieferanten. Es kann auch in harten Trinkwasser enthalten sein sowie in einigen Gemüsesorten, Eiern, Sesam und Kokosflocken. Etwa 1.000 Milligramm Calcium sind jeweils enthalten in folgenden Nahrungsmittelmengen:

Magnesium

Magnesium hat beruhigende Eigenschaften und wirkt im Nervensystem. Es unterstützt die Muskelentspannung und die Produktion von fettabbauenden Enzymen. Insgesamt rund 300 Enzyme werden durch Magnesium aktiviert. Für die Leistungsfähigkeit von Muskulatur und insbesondere des Herzmuskels ist der Mineralstoff notwendig.

Magnesiumbedarf

Gute Magnesiumlieferanten sind Fleisch, Nüsse und Samen sowie Vollkornprodukte und Gemüse wie Spinat. Auch Kakao enthält Magnesium, besonders die dunkle und zartbittere Schokolade ist als Magnesiumsspender empfehlenswert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schreibe einen Kommentar