Kein bekanntes Antibiotikum hilft gegen resistente Superbakterien

superbakterien
© Dr_Kateryna – Fotolia.com

Resistente Superbakterien

Wo kommen antibiotikaresistente Bakterien her? Wir haben sie durch übermäßigen Gebrauch quasi selbst gezüchtet. Wenn Bakterien lange genug mit bestimmten Chemikalien angegriffen werden, passen sie sich in aller Ruhe systematisch allen bekannten Antibiotika an. Sie entwickeln eine Immunität. Diese Mutation ist eine natürliche Anpassung eines Organismus an seine Umgebung.

Ende der Ära chemischer Antibiotika?

Die Wirksamkeit antibiotischer Arzneimittel bricht nach und nach in sich zusammen. Wir merken am eigenen Leib oder aus Erzählungen, dass die verschriebenen Antibiotika nicht mehr anschlagen. Die Bakterien werden zusehends widerstandsfähiger gegen die Medikamente.

Rettungsstrategie Colistin?

Wenn alles andere scheitert, dann halten Pharmakonzerne und Krankenhäuser als „allerletzte Rettungsstrategie“ einen Wirkstoff in Reserve. Diese letzte Option heißt Colistin.
Nun versagte bei einer 49-jährigen Frau aus Pennsylvania sogar dieser Wirkstoff. Die Diagnose war niederschmetternd: Die Infektion, unter der sie litt, konnte selbst mit Colistin nicht geheilt werden.

Kann uns die Pharmaindustrie nicht mehr vor Infektionen schützen?

Mehr als nur eine Wende

Die letzten 50 Jahre haben die Pharmaindustrie, die Apotheken und die Ärzte an Antibiotika reichlich Geld verdient. Selbst dann, wenn sie gar nicht nötig waren wurden sie großzügig verschrieben. Chemische Arzneimittel kopieren die Natur und bestehen meist nur aus chemischen Einzelstoffen. Das Zusammenspiel der naturgegebenen Stoffe fehlt hier. Vergleichbar mit einem Bombenteppich attackieren chemische Antibiotika den Körper des Patienten. Aber die stärksten überleben und entwickeln Verteidigungsmechanismen.

Wenn resistente Bakterien sogar gegen Colistin immun werden, dann hat die Menschheit ein Problem. Nicht auszudenken, wenn sich dieses Super-Bakterium als Pandemie verbreitet.

Natürliche Antibiotika

Natürliche Präparate setzen sich meist aus den Stoffen der ganzen Pflanze zusammen und diese entwickeln dann in Synergie die gewünschten Heilkräfte bzw. regen die Selbstheilung des Organismus an. Im Gegensatz zu chemischen Präparaten sind sie wesentlich schwerer zu bekämpfen. Sie enthalten nämlich eine Vielzahl pflanzlicher Moleküle, die es ihnen ermöglichen Bakterien zeitgleich auf verschiedenen Ebenen anzugreifen. Trotzdem werden natürliche Antibiotika nach wie vor belächelt. Sie müssen langfristig und regelmäßig eingenommen werden, um das Immunsystem zu stärken. Das dauert länger, als die die Einnahme von einer Wochenpackung Antibiotikum. Die Wirkungen sind individuell unterschiedlich und nicht so einfach zu vergleichen. Jeder Körper reagiert eben anders. Bei Lichte besehen haben wir aber in natürlichen Antibiotika eine wunderbare Möglichkeit uns vor Infektionen zu schützen, wenn wir lernen unseren Körper kennen zu lernen und ihn an Leib und Seele mit guten Dingen versorgen.

Gefahr im Krankenhaus

Schon jetzt sterben jedes Jahr mehr als 1,2 Mio. Menschen an Krankenhausinfektionen. Geschätzte  377.000 Todesfälle sollen dabei bereits auf Infektionen mit resistenten Superbakterien zurückgehen. Wird das Krankenhaus der gefährlichste Ort in der modernen Gesellschaft werden?

Lange ignoriert 

Das allererste bekannte Antibiotikum, das Penicillin, kopierte die Natur von Schimmelpilzen. Nicht der Mensch produzierte Penicillin, sondern Schimmelpilze – also die Natur. In dem Fall gelang es der Pharma- und Medizinindustrie aus dieser Tatsache Profit zu machen. Mit Knoblauch, Kurkuma, Apfelessig, Kolloidalem Silber oder Honig lässt sich kein Geld verdienen. Diese pflanzlichen Antibiotika werden also bewusst ignoriert und belächelt, um die eigenen Profite zu schützen. Sie lassen sich nicht patentieren und gewinnbringend verkaufen. Aber natürliche Antibiotika sind die wirksamsten überhaupt. Sie bekämpfen nach wie vor erfolgreich jeden Bakterienstamm, der jemals entdeckt wurde.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2016 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schreibe einen Kommentar