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Bibernelle (Pimpinella saxifraga)

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Esset Bibernell, dann sterbt ihr net so schnell

Die Kleine Bibernelle oder Pimpernelle (Pimpinella saxifraga) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Bibernellen (Pimpinella). Seit Jahrhunderten wird sie von den Menschen als Heilpflanze verwendet. Der Sinnspruch belegt die Bekanntheit der Arzneipflanze seit dem Mittelalter. Die Kommission E des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte befürwortet die Anwendung der Bibernellwurzel „bei Katharren der oberen Luftwege“.

Überall in Europa

Die Kleine Bibernelle ist überall in Europa zuhause. Sie wächst genügsam auf nährstoffarmen Böden. Bis nach Zentralasien und in den Kaukasus reicht ihre Verbreitung. In Deutschland ist die Heilpflanze ein reichlich vorkommender Archäophyt, eine heimische Pflanze. Als wichtige Futterpflanze für Schmetterlinge beherbergt sie die Raupen des Bibernell-Widderchens und der Bibernell-Wieseneule, die heute selten geworden ist.

Heilwirkung

Getrocknete Samen und Wurzeln der Kleinen Bibernelle (Pimpinella radix) enthalten ätherische Öle und Cuminderivate (insbesondere Pimpillin). Der Sud besitzt schleimlösende Eigenschaften und wird in der Volksmedizin gegen Bronchitis eingesetzt. Als Gurgellösung soll der Sud desinfizierend wirken. Innerlich angewendet wirkt der Sud als Magenmittel sowie harntreibend und menstruationsfördernd.

Zutat in vielen Hustenmitteln

In Fertigarzneimitteln gegen Husten und Erkältung wird Bibernelle häufig kombiniert mit Thymian, Sonnentau, Süssholz, Anis oder Efeu.

Aromapflanze Bibernelle

Der würzige, pfefferartige Geschmack ihrer Wurzel macht die Bibernelle auch zu einem Aromakraut für Magenbitter.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Piperin (Piper nigrum)

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Gepfefferte Vitalkräfte

Als schwarzen Pfeffer (Piper Nigrum) kennt man die kugelrunden getrockneten Früchte des Pfefferstrauchs aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) aus jedem Gewürzregal. Grüner Pfeffer, roter Pfeffer, schwarzer Pfeffer und weißer Pfeffer bezeichnet die gleichen Früchte mit unterschiedlichem Reifegrad.

Pfeffer ist durch seinen Hauptwirkstoff Piperin ein extrem nützliches Gewürz mit gesundheitsfördernder Wirkung.

Piperin ist außer in schwarzem Pfeffer auch in weißem Pfeffer, langem Pfeffer (Fruchtkätzchen von Piper longum, einer anderen Art des Pfeffers) und Kubebenpfeffer (Piper cubeba, in Europa im 15. und 16. Jahrhundert populär, heute in der nordafrikanischen Küche bedeutsam) enthalten. Die Bezeichnung ohne weitere Spezifizierung geht immer von schwarzem Pfeffer aus.

Luxusgut seit der Antike

Pfeffer war seit der Antike ein begehrtes Handelsgut. Er galt als Luxusgewürz doch waren auch seine Heilkräfte bekannt. Zeitweise wurde Pfeffer in Gold aufgewogen. Aus Asien wurde der haltbare Pfeffer zunächst auf dem Landweg von Südwest-Indien nach Europa transportiert. Mit Vasco da Gama kam er 1498 erstmals über den Seeweg nach Europa. Ab dem Mittelalter wurde Pfeffer auch in Südostasien angebaut, in Thailand, später Indonesien.

Inhaltsstoffe

Verwendet werden die grünen, ungeschälten Früchte, die durch das Trocknen dunkel werden.

Der Hauptwirkstoff, der für die Schärfe von Pfeffer verantwortlich ist, ist ein Alkaloid, chemisch gesehen ein Amid aus Piperinsäure und Piperidin, kurz Piperin. Weißer Pfeffer besitzt noch mehr Piperingehalt als schwarzer Pfeffer. Beide reichen im Schärfegrad jedoch nicht an das Capsaicin aus Chilis heran. Piperin wird durch Lichteinwirkung in das geschmacksneutrale Isochavicine umgewandelt.

Der brennende Geschmack von Pfeffer wird durch Schmerzrezeptoren erzeugt.

Weitere bioaktive Inhaltsstoffe sind unter anderem Flavonoide, Pellitorine, Trichostachine, Derivate des Piperins und ein ätherisches Öl, das sogenannte Pfefferöl, das das typische Pfefferaroma ausmacht.

Wirkung

Pfeffer wird nicht nur aufgrund seiner antioxidativen, antimokrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften geschätzt, sondern auch weil er sich förderlich auf die Produktion der Verdauungskräfte auswirkt und die Bioverfügbarkeit anderer Substanzen steigert.

Immunabwehr

Aufgrund seiner antioxidativen, antimokrobiellen und antibakteriellen Eigenschaften wird Pfeffer bei Erkältungskrankheiten eingesetzt, angeblich soll er sogar Fieber lindern.

Verdauung und Appetit

Die Anregung der Produktion von Speichel, Magensaft und Verdauungsenzymen durch Pfeffer macht ihn zu einem leicht erreichbaren Mittel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden bis hin zu Durchfall, Verstopfung oder krampfartigen Magen- und Darmbeschwerden.

Durchblutung

Die Schärfe aus Pfeffer unterstützt die Durchblutung, weshalb er früher als ein luststeigerndes Aphrodisiakum galt.

Bioverfügbarkeit

Viele Substanzen werden vom Körper völlig unverwertet wieder ausgeschieden, weil sie nicht oder nur teilweise aufgenommen werden können. Entscheidend ist dabei der Prozess der Glucuronidierung in der Leber. Piperin hemmt gewisse Enzyme bei der Glucuronidierung und setzt die Transitionsrate herab (Vermeidung des First-Pass-Effekts), so dass eine längere und verbesserte Aufnahme von bioaktiven Stoffen im Magen-Darm-Bereich stattfinden kann.

Ein Beispiel ist die bekannte Steigerung der Bioverfügbarkeit des Antioxidans Curcumin (aus Kurkuma) durch Piperin um 2.000 Prozent. Von Kraftsportlern wird Pfeffer daher gerne als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und findet auch in Fastenkuren Verwendung.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Sekundäre Pflanzenstoffe (Phytamine)

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Unterschätzte Supersubstanzen

Sekundäre Pflanzenstoffe werden von Pflanzen zu unterschiedlichsten Zwecken produziert. Lange hielt man diese Inhaltsstoffe für unwichtig. Inzwischen hat man erkannt, dass sekundäre Pflanzenstoffe einen unschätzbaren Gesundheitswert für den Menschen besitzen. Ihre Wirkkraft reicht bis zu einer Minderung des Krebsrisikos.

Bis heute sind über 30.000 sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, rund 10.000 davon in essbaren Pflanzen. Wichtig ist die Frische der Lebensmittel, um möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen. Da einige unter ihnen temperaturempfindlich sind, wird eine schonende Garmethode empfohlen.

Natürlich und bioaktiv

Zehn verschiedene Gruppen von strukturell unterschiedlichen sekundären Pflanzenstoffen werden unterschieden. Für ihre gesundheitsförderliche Wirkung sind besonders wichtig die folgenden vier Gruppen.

Carotinoide

Die bekannteste Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind die Carotinoide. Ihr Name leitet sich ob von Betacarotin, dem Pflanzenfarbstoff, der auch als Provitamin A bezeichnet wird. Die Karotte ist besonders reich an Betacarotin, doch es ist in zahlreichen gelb-orangenen Gemüse- und Obstsorten enthalten, wie beispielsweise in Pfirsich, Aprikose, Mango, Papaya, Sanddorn, Süßkartoffel, Kürbis und Karotte. Es kommt auch in grünen pflanzlichen Lebensmitteln vor wie in Brokkoli, Chicoree, Kresse, Portulak, Spinat, Mangold und Feldsalat. Als stark antioxidativer Stoff dient Betacarotin unter anderem als Radikalfänger und schützt die Membran und die Erbsubstanz der Zellen. Es wird im Allgemeinen als vorbeugend gegen den Alterungsprozess und viele Ziviliationskrankheiten angesehen, nicht zuletzt als ein Schutzfaktor gegen Krebs.

Vom Betacarotin leitet sich der Name der gesamten Gruppe der Carotine mit über 600 bekannten Varianten ab. Sie sind fettlöslich und können im menschlichen Körper nur zusammen mit Fett verarbeitet werden.

Flavonoide

Bioflavonoide oder Flavonoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen mit antioxidativen Eigenschaften. Als Pflanzenpigmente in der äußeren Schale, in Blüten und Blättern schützen sie die Zellen und Proteine vor oxidativem Stress. Die Biosynthese von Flavonoiden in der Pflanze erfordert Licht. Ihre Speicherung erfolgt vor allem in der Vakuole.

Zu den Flavonoiden gehören die hochwirksamen Anthocyane, der Farbstoff in Blaubeeren und Brombeeren. Es existiert eine große strukturelle Vielfalt der Flavonoide.

Diverse flavonoidhaltige Arzneidrogen und Reinstoffe werden bereits therapeutisch genutzt. Wegen der gefäßschützenden Eigenschaften finden sie in Venenmitteln Verwendung. Studien weisen auf einen positiven Einfluß bei Herz-Kreislauferkrankungen hin. Zu den wichtigsten Eigenschaften der Flavonoide gehört ihre antioxidative Wirkung. Hinzu kommt die antiallergische und antiphlogistische Wirkung, sowie antivirale und antimikrobielle Wirkung. Im Fokus der aktuellen Forschung stehen möglich Zusammenhänge zwischen Flavonoiden und der Vorbeugung gegen Krebsleiden.

Glucosinolate

Glucosinolate sind als natürliche Biosubstanzen in allen Kohlarten reichlich enthalten. Sie stecken auch in Radieschen, Rettich und Kresse. Für die Vorbeugung von Krebsrisiken spielen diese sekundären Pflanzenstoffe eine große Rolle. Man geht davon aus, dass sie die körpereigene Entgiftung unterstützen. Sie wirken hemmend auf die Verbreitung und das Wachstum von schädlichen Mikroorganismen und können das Risiko verringern, an einem Magengeschwür zu erkranken.

Sulfide

Sulfide stecken in Knoblauch, Zwiebeln, Schnittlauch und Lauch. Sie sind verantwortlich für den scharfen Geschmack dieser Lebensmittel. Sulfide wirken verdauungsfördernd und können Cholesterinablagerungen in den Arterien vorbeugen. Damit wirken sie präventiv gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck und letztlich auch gegen das Infarktrisiko. Diese sekundären Pflanzenstoffe können dem Risiko für Magen- und Darmkrebs entgegenwirken.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Protease

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proteasen
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Spalter und Aktivierer

Protease (auch Proteinase) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Enzyme, die Proteine spalten, indem sie Peptidbindungen zwischen einzelnen Aminosäuren durch Hydrolyse auflösen. Die Enzyme bauen stets auf die gleiche Art bestimmte Substrate ab. Insbesondere bei der Hydrolyse von größeren Eiweißen werden die Proteasen als proteologische Enzyme bezeichnet.

Es gibt Proteasen, die nur ganz bestimmte Eiweiße spalten. Andere Proteine werden durch Enzyme überhaupt erst für ihre Funktion aktiviert.

Die Biokatalysatoren

In der Lebensmittelindustrie werden vielfach Proteasen eingesetzt zum Beispiel als Geschmacksverstärker bei herzhaften Aromen, als Zartmacher von Fleisch, im Auslöseprozess von Fischfilets, Gewinnung von Käsearomen aus pflanzlichen Proteinen und als Back-Enzym. In hypoallergener Säuglingsmilch, die aus Kuhmilch hergestellt wird, verringern Proteasen die Gefahr einer Milchallergie bei den Babys, indem die Milchproteine in kürzere Peptide und Aminosäuren umgewandelt werden.

Lebensnotwendige Substanz

Proteasen sind für alle Organismen lebensnotwendig. Sie kommen in allen Zellen und Geweben vor. Diese Enzyme sind unter anderem verantwortlich dafür, Bakterien zu verdauen. Dabei werden interzelluläre und extrazelluläre Proteasen unterschieden.

Die intrazellulären Proteasen sind beteiligt an unterschiedlichen Prozessen. Bei der Abspaltung von Peptidfragmenten können bestimmte Proteine aktiviert werden. Beispielsweise können die Signalpeptidasen bestimmte Aminosäuresequenzen innerhalb eines Proteins erkennen und spalten daraufhin das Signalpeptid von der restlichen Polypeptidkette ab. Extrazelluläre Proteasen sind unter anderem im Blutgerinnungssystem enthalten.

Vorkommen

In zahlreichen Lebensmitteln sind Proteasen vorhanden oder bilden sich im Reifeprozess, beispielsweise in angehangenem Fleisch. Die Enzyme bauen Proteine im Fleisch ab und machen es auf diese Weise zart. In Fleisch, Milch und Käse sind die Enzyme enthalten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Prolin (L-Prolin)

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Bezugsquelle: L-Lysin & L-Prolin Complex (75mg Prolin / Kapsel)

Bildet und erhält Kollagen

Prolin ist eine nicht-essentielle und proteinogen (eiweißbildende) Aminosäure. Gemeint ist stets L-Prolin. Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Aufbauende Wirkung

Die Aminosäure kann im Körper synthetisiert werden aus Glutaminsäure und Ornithin. Es kann bei Bedarf zusammen mit Vitamin C zu Hydroxyprolin verstoffwechselt werden, das wichtig für die Bildung von Kollagen ist. Bei fortschreitendem Alter und bei Krankheiten kann die körpereigene Prolin-Bildung unter Umständen nicht ausreichen. Da die Funktionen für Gewebeelastizität und Erhalt bedeutsam sind, ist es sinnvoll, auch bei der Nahrungsaufnahme auf eine genügende Prolinzufuhr zu achten.

Die menschliche Haut ist reich an peptidisch gebundenem Prolin. Es spielt eine Rolle bei der Bildung von Kollagen, der Eiweißstruktur, aus der Bindegewebe und Knochen bestehen.

Wichtige Biosubstanz

Prolin ist für den Aufbau von Bindegewebe zuständig. Gleichzeitig ist die Aminosäure wichtig, um den Abbau von Kollagen zu verhindern, des Struktureiweißes, das für Elastizität und genügend Feuchtigkeit im Bindegewebe und der Haut sorgt. Prolin vermag die verdauenden Enzyme, die Kollagenasen, hemmen und dem Bindegewebsabbau entgegenwirken. Zusammen mit Vitamin C kann es mit Hydroxyprolin einen weiteren Stoff bilden, der ebenfalls bedeutsam für ein gesundes Bindegewebe ist. Wie Prolin unterstützt auch Hydroxyprolin die Regeneration von Knochen und Knorpel bei Entzündungen und fördert den gelenkaufbau und die Geweberegeneration.

Vorkommen

Gute Prolin-Lieferanten sind Milch- und Fleischprodukte. In pflanzlichen Nahrungsmitteln findet sich wenig Prolin.

Ein Mangel an Prolin kann zu Gelenkproblemen führen oder die Stabilität der Arterien schwächen. Nebenwirkungen bei Überdosierung sind bislang offenbar nicht beobachtet werden.

Hinweis

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Phosphatidylserin

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phosphatidylserin
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Ein Gedächtnis-Lipid

Phosphatidylserin ist ein Molekül aus der Gruppe der Phosphorglyceride. Es handelt sich um ein natürliches Phospholipid, das für die Reizübertragung im Gehirn zuständig ist. Phosphatidylserin wird teilweise im Körper synthetisiert und teilweise durch die Nahrung zugeführt.

Gedächtnisleistung

Phosphatidylserin unterstützt den Aufbau der Zellmembran. Im Gehirn sind gesunde Zellmembrane eine wichtige Voraussetzung für die neurologischen Funktionen. Im Gehirn liegt Phosphatidylserin in hoher Konzentration vor, wo es an der Wiederherstellung von flüssigen und funktionsfähigen Membranen und Rezeptoren beteiligt ist und die Voraussetzungen für die Arbeit der Nervenzellen schafft. Seine chemische Beschaffenheit als negativ geladenes Molekül, das sich besonders gerne an Transmembranproteine bindet, verleiht dem Stoff eine einzigartige Palette an Funktionen zur Strukturbildung und Regulation der Signalübertragung.

Phosphatidylserin ist beteiligt an kognitiven Vorgängen im Gehirn, an der Speicherung und der Abrufung von Informationen. Damit stehen Lernfähigkeit, Gedächtnisleistung, Konzentrationsvermögen und Abrufbarkeit von Gedächtnisinhalten in Abhängigkeit von dem Phosphorlipid.

Die Signalübertragung im Gehirn wird beeinträchtigt, wenn nicht genügend Phosphatidylserin zur Verfügung steht. Als Ausgleich kann es in der Folge zur Ausschüttung von Stresshormonen kommen.

Gedächtnisverlust

Man vermutet, dass Demenz und andere kognitive Dysfunktionen von Phosphatidylserin günstig beeinflusst werden können. Internationale klinische Untersuchungen haben vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Verbesserung bei Patienten mit altersbedingten Gedächtnisstörungen dokumentiert, wie Phosphatidylserin die Gedächtnisleistungen enorm verbessert hat. Insbesondere betraf das die Wiedererkennung von Gesichtern und Abrufbarkeit von Namen und Orten sowie das Behalten von Informationen. Die renommierte Medizinzeitschrift neurology veröffentlichte die Ergebnisse.

Die Verwendung von Phosphatidylserin zur Verbesserung von Gedächtnis und Lernfähigkeit ist weit verbreitet. Die Einnahme zeigte offenbar keinerlei unerwünschte Wirkung.

Vorkommen

Insbesondere Innereien zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Phosphatidylserin aus. Da Innereien nicht mehr automatisch zum Speiseplan des Menschen im 21. Jahrhundert gehören, wird oftmals weniger Phosphatidylserin aufgenommen, als eine ausgewogene Ernährung es vermuten ließe. Der Tagesbedarf für einen gesunden Erwachsenen liegt bei rund 200 bis 300 Milligramm Phosphatidylserin.

Mangel

Ein Mangel an Phosphatidylserin kann unter Umständen Konzentrationsstörungen und Gedächtnisleistung negativ beeinflussen und zu Hyperaktivität bei Kindern fördern. Es kann möglicherweise zu mentalem Stress und Stimmungsschwankungen kommen.

Hinweis

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Phosphatidylcholin (Lecithin)

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Umgibt jede Zelle

Phosphatidylcholin oder Lecithin ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von chemischen Verbindungen. Sie sind Bestandteile von Phospholipiden, zusammengesetzt aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin.

Phosphatidylcholin oder Lecithine sind Begleitstoffe in Fetten und Ölen. Ein besonders hoher Lecithingehalt liegt im Eidotter vor, wovon das Lecithin seinen Namen ableitet (griech. lekithos, Eidotter).

Funktionen im menschlichen Körper

Lecithin kommt in Leber, Gehirn, Lunge, Herz und Muskeln des Menschen in konzentrierter Form vor.

Phosphatidylcholin ist unabdingbar für die Bildung der Zellmembranen und Teile der Zellorganellen. Besonders die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen, benötigen den Baustoff.

Lecithine sind am anabolen Lipidstoffwechsel beteiligt und damit für die Produktion und die Verteilung der Lipide. Sie spielen für den katabolen Fettstoffwechsel zum Abbau und Umbau von Lipiden eine große Rolle. Fette brauchen zur Aufbereitung der Fetttröpfchen in der Fettverdauung, den Micellen, weitere Stoffe, da sie nicht wasserlöslich sind.

Vorkommen

Lecithin-Lieferanten sind Eigelb, Raps, Sonnenblumen und Sojabohnen.

Verwendung

Lecithin wird in der Pharmazie, der Medizin und in der Kosmetik sowie in der Lebensmittel- und Futterindustrie eingesetzt. Als Treibmittel in Backwaren, als Emulgator in Margarine, der Fettspritzer beim Erhitzen verhindert wird Phosphatidylcholin ständig eingesetzt. In Schokolade erhöht Lecithin den Glanz und verlangsamt das Vergrauen. In der Schokoladenproduktion spart es Kakaobutter, indem es auf die Viskosität wirkt und erhöht die Haltbarkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturen.

Kosmetik

In der Kosmetik wird der rückfettende Effekt von Lecithin genutzt. In Haarwaschmitteln verhindert Lecithin das Austrocknen der Haut. Es wirkt regulierend auf den ph-Wert der Haut und unterstützt so den natürlichen Schutz gegen Umwelteinflüsse. Bei Hautstörungen kann Lecithin durch seinen hohen Gehalt an Linol- und Linolensäure positiv wirken. Relativ neu ist die Verwendung für kleine kugelförmige Liposome, in denen wässrige Wirkstoffe gelöst sind, die dadurch leichter in die Haut eingeschleust werden können.

Hinweis

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Phenylalanin (L- Phenylalanin)

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phenylalanin
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Wirksamer Eiweiß-Baustein

Phenylalanin ist eine essentielle Aminosäure, die über die Nahrung zugeführt werden muss, da der Körper sie nicht selber herstellen kann. Phenylalanin ist die Vorstufe von der Aminosäure Tyrosin, die wiederum Catecholamine, Hormone und Neurotransmitter gebildet werden.

Phenylalanin liegt in drei Formen vor, von Bedeutung für die menschliche Gesundheit ist vor allem das L- Phenylalanin. Es spielt eine wichtige Rolle im Stickstoffwechsel. Phenylalanin ist auch Bestandteil zahlreicher Proteine.

Phenylalanin besitzt eine aufputschende Wirkung, da es im Körper zunächst in Dopamin und danach in Adrenalin und Noradrenalin zerfällt. Unter Umständen kann Phenylalanin in der Lage sein, Depressionsanfälle zu lindern und Suchtverhalten zu kontrollieren. Daneben ist es ein Appetitzügler, der das Hungergefühl herabsetzt.

Bei Autismus und Parkinson kann Phenylalanin positiven Einfluss nehmen. Die Einnahme sollte stets mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt sein.

Süßstoff

Phenylalanin ist Bestandteil des synthetisch hergestellten Aspartam, ein umstrittener Süßstoff, der zu 50 Prozent Phenylalanin enthält, 40 Prozent Asparaginsäure und 10 Prozent Methanol. Das Produkt hat möglicherweise abführende Wirkung und gilt eventuelle als Risikofaktor für Krebserkrankungen.

Vorkommen

Phenylalanin wird stets im Zusammenhang mit der Aminosäure Tyrosin genannt, dessen Vorstufe es ist. Proteinhaltige Lebensmittel sind gute Phenylalanin-Lieferanten wie Soja, Karotten, Tomaten, Nüsse, Weizenkeime, Mischprodukte, Fleisch und Fisch.

In der Schwangerschaft sollte auf Phenylalanin verzichtet werden, da es Hinweise darauf gibt, dass es das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen kann.

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Pepsin

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pepsin
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Im sauren Milieu zuhause

Pepsin ist ein eiweißspaltendes Enzym (auch Peptidase), das im Magensaft enthalten ist. Im sauren Magenmilieu werden unter Einwirkung von Salzsäure die Pepsine durch Abspaltung eines Molekülteils aus ihrer inaktiven Vorstufe, den Pepsinogenen gebildet. Kein anderes Enzym ist daran beteiligt, deshalb nennt sich der Vorgang Aotoproteolyse.

Das Enzym und Pepsi-Cola

Pepsin war das erste tierische Enzym, das entdeckt wurde. 1836 isolierte es der Deutsche Theodor Schwann. Und 1898 hat der Erfinder der Pepsi-Cola, Caleb Bradham aus New Bern in North Carolina sein zuckersüßes Getränk nach den Inhaltsstoffen der Rezeptur benannt, nämlich nach Kolanüssen und Pepsin – „Pepsi-Cola“ war geboren. In Kristallform wurde es rund 100 Jahre nach seiner Entdeckung von dem Amerikaner John Howard Northrop um 1930 präsentiert.

Verdauung

Pepsine sind verantwortlich für das Aufspalten von Eiweißen aus der Nahrung, um sie für den Körper in kurzkettigen Peptiden verfügbar zu machen. Der Name Pepsin kommt von griech. pepsis, Verdauung. Das Verdauungsenzym besteht aus insgesamt 327 Aminosäuren.

Pepsin kann nur im sauren Milieu wirken. Der optimale Wirkungsbereich liegt zwischen einem ph-Wert von 1,5 und 3. Ab einem ph-Wert von 6 wird das Enzym denaturiert. Bis zu einer Temperatur von 60 Grad Celsius ist das Enzym einsatzfähig.

Weitere Verwendung

Pepsin wir eingesetzt zur Untersuchung von Disulfidverbrückungen in Eiweißen. Der Vorgang wird bei niedrigen ph-Werten durchgeführt, bei denen die Gefahr von Disulfidaustauschreaktionen begrenzt ist.

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Parasitenprogramm
mit Kräutern

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parasitenprogramm
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Wie entstehen Krankheiten?

Berühmte und bewährte Kräuterkuren von der Biophysikerin und Physiologin Dr. Hulda Clark gibt es einige. Hier wird nur auf das Standardprogramm gegen Parasiten eingegangen. Laut den Forschungen von Dr. Hulda Clark sind viele Symptome und Krankheiten auf Parasiten zurückzuführen. Diese sind in ihrem Buch „Heilung ist möglich“ ausführlich beschrieben.

Zwei Ursachen macht Dr. Hulda Clark für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich: Parasiten und Umweltgifte.

Grenzen der Selbstbehandlung

Bitte nehmen Sie bei Ihren Krankheitssymptomen professionelle Diagnose und Therapie naturheilkundliche Hilfe in Anspruch. Sprechen Sie eine Parasitenkur an.

Parasitenreinigung

Die grundsätzliche parasitäre Reinigung des menschlichen und auch tierischen Körpers dauert ca. 6 Wochen. Sie kann auch vorbeugend eingesetzt werden oder über einen Zeitraum bis zu einem Jahr durchgeführt werden.

Die Parasitenreinigung besteht aus der Einnahme einer Schwarzwalnuss-Tinktur in Kombination von Wermutkapseln und Gewürznelken. Die Stoffe Ornithin und Arginin unterstützen die Effektivität der Reinigung.

Nach einer Parasitenreinigung kann das Risiko einer neuerlichen Infektion durch eine wöchentliche Erhaltungsdosis gemindert werden.

So geht‘s

Die Dosierungen der Kräuter werden langsam gesteigert, damit empfindliche Mägen und eventuelle Unverträglichkeiten kein Hinderungsgrund sind. Wer darauf verzichten mag, kann auch gleich die höchste Konzentration zu sich nehmen.

In jedem Fall haben Sie keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Sollten Beschwerden auftreten, können Sie sich freuen: Sie zeigen Ihnen, dass Parasiten absterben.

Zusätzlich zur oralen Einnahme derKräuter, sollten Sie täglich den Zapper von Dr. Clark benutzen. Das von ihr erfundene Gerät tötet Parasiten, Bakterien, Viren, Schimmel und Pilze durch Elektrizität.

Schwarzwalnuss-Tinktur

Die Tinktur sollte eine grünliche Farbe haben. Verwenden Sie kaltes oder lauwarmes Wasser, da zu heißes Wasser die parasitentötende Wirkung zerstören könnte. Da Alkohol in der Tinktur enthalten ist, könnten Sie sich einige Minuten „beschwipst“ fühlen. Gehen Sie an die frische Luft oder ruhen Sie sich aus. Wenn Sie die toxische Wirkung des Alkohols stört, nehmen Sie 500 mg Niazinamid.

Tag 1 ist der Tag, an dem Sie mit dem Programm beginnen.
Beginnen Sie, sobald Sie die Präparate erhalten.

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1 1 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
2 2 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
3 3 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
4 4 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
5 5 Tropfen in ½ Tasse (125 ml) Wasser auf leeren Magen
6 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
7 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
8 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
9 2 TL* in ¼ Tasse (63 ml) Wasser langsam trinken (15 Min.)
*Bei Körpergewicht über 70 kg 2 ½ Teelöffel
Mind. 6 Wochen – 1 Jahr: Diese Dosierung beibehalten.

Wirkung

Die Schwarzwalnuss-Tinktur in dieser Dosierung beseitigt alle Stadien von Parasiten im gesamten Körper. Vor allem im Darminhalt und in den Gallengängen ist dies von Vorteil, da diese Regionen vom Zapper schwer erreicht werden können.

Mitbewohner

Familie, Freunde und Haustiere können in ihren Gedärmen ein paar Parasitenstadien beherbergen, ohne dass sie Symptome haben. So gesehen können sie ein Risiko für eine erneute Infektion darstellen. Daher sollten Familienmitglieder und Freunde jede zweite Woche zwei Teelöffel Schwarzwalnuss-Tinktur einnehmen, um zu vermeiden, dass sie Sie wieder infizieren.

Wermut-Kapseln

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1+2 1 Kapsel mit Wasser vor dem Abendessen
3+4 2 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
5+6 3 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
7+8 4 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
9+10 5 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
11+12 6 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
13-16 7 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
danach: 7 Kapseln / Woche

Nehmen Sie bitte die Wermut-Kapseln alle in einer einzelnen Gabe. Schlucken Sie mit etwas Wasser alle Kapseln vor dem Abendessen, bis die Dosierung erreicht ist.

Gewürznelken

Verwenden Sie nur frisch gemahlene und schon in Kapseln gefüllte Gewürznelken, die etwa 500 mg enthalten. Ist der Mahlvorgang schon etwas länger her, kann die Nelke ihre Wirkung nicht entfalten.

 

Tag Dosierung Anwendung Zu beachten
1 3×1 Kapsel mit Wasser vor den Mahlzeiten
2 3×2 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
3-10 3×3 Kapseln mit Wasser vor dem Abendessen
danach: 3 Kapseln / Woche

Ornithin

Die Aminosäure Ornithin ist am Harnstoffzyklus beteiligt und erfüllt wichtige Funktionen im Immunsystem. Zur Entgiftung von Ammoniak ist Ornithin eine sinnvolle Ergänzung im Parasitenproramm.
Bei der Abtötung der Parasiten ist gelegentlich Schlaflosigkeit beobachtet worden. Ornithin kann hier vorbeugend eingesetzt werden.

Dauer Dosierung Anwendung Zu beachten
Während der Kur 3-6 Kapseln mit Wasser vor dem Schlafengehen

Arginin

Arginin sollte unbedingt am Tag eingenommen werden, da es die Aktivität anregt. Zusammen mit dem Ornithin wirkt Arginin beim Abbau vom Ammoniak in der Leber mit. Verwenden Sie für Ihre Parasitenreinigung nach Dr. Hulda Clark Arginin in Kapselform mit 500mg Inhalt.

Dauer Dosierung Anwendung Zu beachten
Während der Kur 2 Kapseln mit Wasser vor dem Frühstück
 oder Je 1 Kapsel mit Wasser Vor Frühstück und Mittagessen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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