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Reinst-Wasser, energetisiert
(0,1 – 0,4 microsiemens)

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Wasser hat ein Gedächtnis

Der kostbare Rohstoff Wasser speichert nicht nur positive sondern auch sämtliche negativen Informationen. 3000 giftige Dünge- und Pflanzenschutzmittel, chemische Arzneimittel und allen bekannten Umweltgifte hinterlassen ihre Spuren auch im Wasser. Ja, das Wasser hat ein Gedächtnis.

Reinstwasser im Vergleich

Unter Reinstwasser versteht man besonders gereinigtes Wasser. Herkömmliches Wasser aus der Natur enthält zwar Mineralstoffe, wie etwa Magnesium, aber auch eine Menge Fremdstoffe, die stören können, wenn ein natürlicher Wirkstoff darin effektiv sein soll.

Reinstwasser beinhaltet so gut wie keine Fremdstoffe. Laut dem Europäischen Arzneibuch muss hochgereinigtes Wasser (Aqua valde purificata) folgende Anforderungen erfüllen. Der Nitratgehalt hat ebenso eine Obergrenze (0,2 mg/l) wie der gesamte organische Kohlenstoff (0,5 mg/l). Der Anteil der bakteriellen Endotoxine muss kleiner als < 0,25 IE/ml sein und die elektrische Leitfähigkeit bei 20 °C liegt bei maximalen 1,1 μS/cm.

Destilliertes Wasser

Destilliertes Wasser ist kein Reinstwasser. Normales Leitungswasser wird durch Destillation, d.h Verdampfen mit anschließender Kondensation, zu destilliertem Wasser. Es ist weitgehend frei von Salzen, organischen Stoffen und Mikroorganismen. Geringe Mengen von leicht flüchtigen Verbindungen kann es aber noch enthalten.

Gründliche Reinigung

Wenn Wasser zum Inhaltsstoff eines Nahrungsergänzungsmittel wird, werden auch die kleinsten Mengen gespeicherter negativer Informationen zum Problem. Deshalb legen verantwortungsvolle Hersteller großen Wert auf die Behandlung des Rohstoffs Wasser. das ist auch der Grund, weshalb Urs Buergi dringend davon abrät, z.B. kolloidales Silber selbst herzustellen.

Zur Reinigung von Wasser hat sich ein Drei-Stufen-Verfahren bewährt, das aus Aktivkohlefilter, einem Umkehr-Osmose-Gerät und schließlich einen Ionenaustauscher besteht. Die Qualität des Reinstwassers, das so entsteht, wird durch die Angabe von microsiemens beschrieben.

Microsiemens

Die Leitfähigkeit von Wasser ist der Wert, mit dem sich Wasserqualität am besten vergleichen läßt. Die Maßeinheit des elektrisches Leitwertes ist Siemens, nach Werner von Siemens benannt. Der Leitwert 1 S ist der Kehrwert des elektrischen WiderstandesΩ. Das Ohm ist die SI-Einheit des elektrischen Widerstandes.

Medizinisches Wasser zur Herstellung von Medikamenten und Injektionslösungen hat eine erstaunliche hohoe Restverschmutzung von 1 bis 4 microsiemens.

Reinstwasser dagegen hat nur noch eine Restverschmutzung von 0,1 bis 0,4 microsiemens. Dieses Wasser ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln.

Wasser energetisieren

Bekanntermaßen verliert Wasser seine Lebendigkeit, wenn es mehr als 60 Meter durch eine Rohrleitung gepresst wird. Die biophysikalische Qualität des Wassers ist demnach durchaus ein wichtiges Beschäftigungsfeld.

Es existieren zahlreiche Energetisierungsprogramme, etwa von Schauberger, Reich, Flanagan sowie Peter und Max Gross. In der Wasser-Aktivierung nach Max Gross werden ganz behutsam in 15 Stufen dem Wasser negative Prägungen entzogen und ca. 10.000 positive Prägungen hinzugefügt.

Das Wasser ist nun revitalisiert und das Produkt kann so eine Bioverfügbarkeit und Wirkungsdichte erreichen, die beste Effektivität garantiert. Natürlich kommt es auch darauf an, welche Qualität die anderen Zutaten haben.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Vitamin E (Tocopherol)

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Das Zellschutzvitamin

Vitamin E bezeichnet eine ganze Familien von 16 verschiedenen Antioxidantien, bestehend aus Tocopherolen und Tocotrienolen. Alpha-Tocopherol ist wohl die am besten untersuchte Substanz, weshalb im Zusammenhang mit Vitamin E häufig auf Studien zu Alpha-Tocopherol verwiesen wird. Verwendet wird der Begriff Vitamin E und Tocopherol synonym.

Vitamin E ist fettlöslich und wird dem Körper durch die Nahrung zugeführt. Es kann nur gleichzeitig mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Vitamin E beeinflusst auch die Aufnahme von Vitamin A und Vitamin K.

Da Vitamin E geht beim Kochen nicht verloren, allerdings sind schonende Garmethoden vorzuziehen.

Starker Name

Der Name der Tocopherole leitet sich ab von griech. tocos, Geburt und griech. pherein, hervorbringen. Der Name wurde von seinen Entdeckern 1922 gewählt, als Hinweis auf das Phänomen, dass Ratten im Tierversuch bei einem Tocopherol-Mangel nicht in der Lage waren, lebende Junge zur Welt zu bringen.

Radikalfänger

Tocopherol schützt die Zellen mit stark antioxidativen Eigenschaften. Es kann freie Radikale unschädlich machen und so die Zellsubstanz vor ihrem schädlichen Einfluss bewahren. Damit unterstützt Vitamin E das Immunsystem. Es ist beteiligt an der Bildung von Antikörpern und am Energiestoffwechsel.

Haare und Haut

Vitamin E besitzt positiven Einfluss auf die Haut. Das Kollagen in der Haut wird in Zelllebensdauer und Elastizität unterstützt. Vitamin E-reiches Öl kann beispielsweise zur besseren Narbenheilung beitragen. Haut und Haare profitieren von einem gesunden Vitamin E-Spiegel.

Stoffwechselfunktionen

Gerade im Fettstoffwechsel erfüllt Tocopherol wichtige Funktionen bei der Umwandlung von Fett in Energie. Ablagerungen in den Blutgefäßen scheint das Vitamin E entgegenwirken zu können und hält damit die Arterien durchlässig. Unter anderem vermag es das schädliche Cholesterin LDL in der Oxidation zu hemmen, so dass es sich nicht ablagern kann.

Vorbeugend

Es kann günstig auf die Insulinempfindlichkeit der der Zellen wirken. Auch bezüglich der Gehirnfunktionen sind die antioxidativen Zellschutzeigenschaften von Tocopherol eine vorbeugender Faktor gegen Alterskrankheiten.

Damit kann Vitamin E wahrscheinlich hilfreich bei Koordinationsstörungen im Bewegungsapperat (Ataxien) wirken, bei rheumatoider Arthritis oder anderen entzündlichen Gelenkbeschwerden, und möglicherweise auch bei Netzhauterkrankungen (Retinopathien), Muskelleiden und Diabetes.

Sonnenschutz

Äußerlich und innerlich schützt Vitamin E-Öl vor der Sonne, deshalb wird auch Kokosöl als Sonnenschutz eingesetzt.

Vorkommen

Gute Vitamin E-Lieferanten sind pflanzliche Öle wie beispielsweise Sonnenblumenöl, Olivenöl oder Weizenkeimöl. Es befindet sich auch in Nüssen und Samen. Zum Beispiel können rund 20 Gramm Sonnenblumenöl oder 50 Gramm Haselnüsse den ungefähren Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen bereits decken. Mangos und Avocados enthalten das Vitamin ebenso wie Johannisbeeren oder Gemüse wie Paprika, Schwarzwurzeln, Spinat und Grünkohl.

Nicht ganz so große Mengen enthalten auch tierische Lieferanten wie Eier und Butter. Fetthaltige Fische können ebenso zum Vitamin E-Haushalt beitragen wie Lachs, Makrele oder Heringe.

Mangel

Bei einem Mangel an Vitamin E können gegebenenfalls Sehstörungen auftreten, Muskelschwäche oder Nervenstörungen bei Bewegungsabläufen. Ein gravierender Mangel muss bei einer ausgewogenen Ernährung nicht auftreten, es sei denn die natürliche Aufnahme von Tocopherol wird verhindert durch chronische Krankheiten oder extrem fettfreie oder einseitige Ernährung.

Dosierung

Am besten eignet sich eine ausgewogene Ernährung. Eine Überdosierung über normale Nahrungszufuhr ist fast unmöglich. Höchstmengenangaben bei Nahrungsergänzungsmitteln sollten beachtet werden.

Wenn über eine lange Zeit sehr hochdosiertes Vitamin E über zusätzliche Nahrungsergänzungsmittelgaben aufgenommen wird, kann gegebenenfalls eine Überdosierung eintreten, die sich möglichweise in Müdigkeit oder Magen-Darm-Problemen äußert. Vitamin E beeinflusst auch die Aufnahme von Vitamin A und Vitamin K. Vitamin E kann die Blutgerinnung herabsetzen, weshalb Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder mit Medikamenteneinnahme für die Blutverdünnung von hohen Dosierungen absehen sollte. Die Einnahme sollte stets in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker erfolgen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Enzyme

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Unermüdliche Biokatalysatoren

Fast alle Enzyme sind Proteine (außer RNA) und besitzen wichtige Funktionen im menschlichen Stoffwechsel. Sie sind an Tausenden von biochemischen Reaktionen beteiligt, bis hin zur zuverlässigen Vervielfältigung des Erbguts. Eine ältere Bezeichnung für Enzyme lautet Ferment, nach lat. fermentum, Gärungsmittel, Sauerteig. Enzyme können in der Tat chemische Reaktionen beschleunigen wie ein Katalysator.

Erst 1878 wurde ein Begriff mit ähnlicher Bedeutung von Wilhelm Friedrich Kühne geprägt, der heute für die nützlichen Stoffe gebräuchlich in der Wissenschaft ist: Enzym von griech. énzymon, Sauerteig, Hefe. Heute sind rund 3.000 Enzyme im menschlichen Stoffwechsel bekannt, vermutet wird eine Anzahl von bis zu 30.000.

Ohne Enzyme kein Stoffwechsel

Enzyme unterstützen beispielsweise die Spaltung oder anderweitige Veränderung von Substraten. Dazu ist eine Reaktion notwendig, die eine bestimmte Aktivierungsenergie voraussetzt, damit es zu der Veränderung kommen kann. Das Enzym kann diese Aktivierungsenergie überwinden und so den Vorgang in Gang setzen oder beschleunigen. Dabei geht es oftmals auch eine Verbindung mit dem umzusetzenden Stoff ein, einen sogenannten Enzym-Substrat-Komplex.

Jedes Enzym hat seine Funktion

Jedes Enzym hat seine spezifische Funktion nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Zu dem jeweiligen Enzym passt nur ein Substrat. Und aus diesem Substrat kann das Enzym nur ein bestimmtes Produkt durch seine Reaktion erzeugen. Enzyme verändern sich selbst dabei in diesen Umwandlungsprozessen nicht. Sie finden nach der Reaktion in ihre Ausgangsstruktur zurück und deshalb verbrauchen sie sich auch nicht. Allerdings haben auch Enzyme eine begrenzte Lebensdauer.

Optimale Wirkungsbedingungen

Der Proteinanteil im Enzym entscheidet über die Enzymaktivität, das bedeutet, welches Substrat es umsetzen kann und unter welchen äußeren Gegebenheiten welche Reaktionen umsetzbar sind. Die Temperatur kann beispielsweise eine biochemische Reaktion weiter beschleunigen. Voraussetzung ist, dass die Temperatur das Enzym nicht denaturiert. Auch der ph-Wert kann die Wirksamkeit von Enzymen beeinflussen. Für Enzyme wird daher oft der beste ph-Wert (ph-Optimum) und die beste Temperatur (Temperaturoptimum) für seine Reaktionsfähigkeit angegeben.

Enzymstörungen lösen Krankheiten aus

Bereits wenn ein Enzym im Organismus fehlt oder es nicht wirken kann, weil gewisse Voraussetzungen fehlen, beispielsweise essentielle Begleitsubstanzen, kann es bereits zu Stoffwechselstörungen kommen. Der Körper wird von den Stoffwechselenzymen gesteuert und der reibungslose Ablauf ist auf eine funktionierende Enzymaktivität angewiesen. Vitamine könnten sonst nicht verarbeitet werden, Mineralstoffe und andere Vitalstoffe nicht aufgenommen werden, Hormone können ohne Enzyme nicht arbeiten, weder Verdauung von Eiweiß, Fett oder Kohlenhydraten wäre möglich. Die Weiterleitung von Reizen durch das Nervensystem würde nicht funktionieren. Alle Stoffwechselprozesse und sogar die Zellteilung sind enzymabhängig.

Enzyme müssen ständig aktiviert werden

Der Körper kann eine große Anzahl von metabolischen Enzymen, die für den Stoffwechsel lebensnotwendig sind, selber herstellen. Weitere Enzyme werden durch die Nahrung aufgenommen. Sehr ergiebige Enzymlieferanten sind Ananas und Papaya rohes Sauerkraut oder Sprossen.

Damit ein Enzym aktiviert werden kann, benötigt es sogenannte Coenzyme aus Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Coenzyme bestehen nicht aus Proteinen und werden durch ihre Reaktion verbraucht. Sie müssen daher ständig neu gebildet werden. Dazu sind die Vitamine A, B, C, E und K nötig, außerdem Minderalien wie Kalium, Magnesium und Nickel. Hinzu kommen diverse Spurenelemente wie beispielsweise Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen oder Zink. Der Körper ist auf eine ausreichende Versorgung mit diesen Stoffen durch die Nahrungsaufnahme von rohem Obst und Gemüse angewiesen.

Enzyme kommunizieren miteinander

Enzyme sind nicht unbegrenzt lebensfähig, denn sie sind als Eiweiße dem Verschleiß unterworfen. Es gibt Enzyme, die Wochen und Monate arbeiten, andere sind nur etwa 20 Minuten aktiv. Sobald ein Enzym dem Körper nicht mehr nützlich ist, wird es von einem gesunden Enzym gespalten und aufgelöst, die Reste über wiederum darauf spezialisierte Enzyme abtransportiert. Es wird angenommen, dass Enzyme miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten um bestimmte Ziele zu erreichen, beispielsweise eine Zellregenerierung nach Verletzung. In Enzymkaskaden aktiviert ein Enzym jeweils seinen Nachfolger.

Enzyme helfen in der Medizin

Zur Diagnostik werden Enzyme in der modernen Medizin eingesetzt. Die Biokatalysatoren werden zur Herstellung von medizinischen Wirkstoffen und in der Therapie verwendet. Einige Enzyme können von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden.

Hinweis

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Epsomsalz (Bittersalz)

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epsomsalz
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Das bekannte Bittersalz

Epsomsalz besteht aus Magnesiumsulfat (MgSO4), eines von zwei Magnesiumsalzen der Schwefelsäure. Es tritt unter anderem als Mineral Epsomit (Heptahydrat) auf, das aufgrund seines Geschmacks Bittersalz genannt wird.

Abführmittel – jedoch nicht für regelmäßigen Gebrauch

Die bekannteste medizinische Einsatzform ist die als Abführmittel. Es sind relativ starke Nebenwirkungen bekannt, die besonders bei Kindern Probleme der Nierenfunktion auslösen können. Als regelmäßiges Abführmittel ist das Bittersalz daher nicht geeignet.

Beliebt für Wellness

Beliebt ist Epsomsalz auch für Fuß- und Vollbäder zur Steigerung des Wohlbefindens. Es gilt in der Volksmedizin als Entgiftungs- oder Detoxbad, da dem Magnesiumsulfat eine durchblutungsfördernde Wirkung zugeschrieben wird, die Muskel- und Nervenaktivität verbessern soll. Bei Stress, Konzentrations- und Schlafstörungen schwören viele Menschen auf das Bad. Es wird ihm ebenso ein positiver Einfluss auf Menstruationsbeschwerden, Migräne und die Aufnahme von Nährstoffen zugeschrieben, sowie eine gesteigerte Serotoninproduktion.

Therapeutischer Nutzen in der Medizin

Bei Gallenflusstests spielt die Substanz eine Rolle. Die moderne Medizin verwendet Präparate mit Magnesiumsulfat zur Therapie von akuten Asthmaanfällen und bei Herzinfarkt.

Für die Therapie und vorbeugend gegen Eklampsie, schwere Krampfanfälle im letzten Schwangerschaftsdrittel, kann Magnesiumsulfat zum Einsatz kommen.

Für therapeutische Wärmeentwicklung findet es in sogenannten Instant-Hot-Packs Anwendung. Als Floating-Anlage in hochgesättigten Solebädern, auf denen der Patient liegen kann ohne unterzugehen, wird es verwendet. Und intravenös kann Magnesiumsulfat bei der lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung Torsades-de-point-Tachykardie zum Einsatz kommen.

Hinweis

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Wasserdost
(Eupatorium cannabinum)

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Seit Antike als Heilkraut bekannt

Wasserdost (Eupatorium), auch Wasserhanf oder Kunigundenkraut genannt, gehört zur Pflanzengattung der Korbblütler (Asteraceae). Es existieren auf der Welt über 40 Arten der krautigen Pflanze, die bis zu drei Meter hoch werden kann. Als Heilmittel gelten der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum), der Durchwachsene Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) und der Purpurrote Wasserdost (Eupatorium purpureum). Wasserdost schätzt feuchte, halbschattige Plätze. Als Heilkraut soll Wasserdost die Immunabwehr fördern. Griechische Ärzte des Altertums haben Wasserdost bei Durchfall und gegen Leberleiden angewendet. Die Indianer Nordamerikas schätzten das Kraut als Heilmittel gegen Fieber und Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.

Verwendet wird das ganze Kraut

Die Blätter des Gewöhnlichen Wasserdost regt die Produktion von Gallensäure an, ist harntreibend und leberwirksam. Bei Ödemen wurde auf die harntreibende Wirkung gesetzt. Wurzel- und Krautdroge wurden nicht nur gegen Leberleiden verwendet, traditionell fand das Heilkraut auch gegen Fieber und Rheuma Anwendung. Als Salbe verarbeitet sollte Wasserdost gegen Geschwüre und Quetschungen helfen.

Als unspezifisches Immunstimulans wird Wasserdost heute in der Naturheilkunde eingesetzt gegen Erkältungskrankheiten. In der Homöopathie wird gerne das frische, blühende Kraut unter der Bezeichnung Eupatorium cannabinum HAB verwendt.

Inhaltsstoffe von Wasserdost

Die krautige Pflanze enthält ätherisches Öl, Bitterstoffe, Eupatorin, Gerbstoffe, Harz und Pyrrolizidinalkaloide.

Hinweis

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Engelwurz, Angelikawurzel (Angelica archangelica)

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Angelika, die Engelsgleiche

Die Echte Engelwurz oder Arznei Engelwurz (Angelica archangelica) gehört zur Gattung der Engelwurzen. Sie ist in der Volksmedizin als Heilpflanze bekannt, von der die mittelalterliche Legende sagt, dass sie in Zeiten großer Not von einem Engel auf die Erde gesandt worden sei. Die Geschichte erzählt von einem Einsiedler, dem der Erzengel Gabriel im Traum erschien und die Engelwurz als Heilmittel gegen die Pest zeigte. Dazu passt der botanische Name, zusammengesetzt aus lat. angelicus, Engel, und archangelica, Erzengel. Im Mittelalter spielte die Symbolik eine große Rolle und aus der Beschaffenheit von Pflanzen wurde oftmals auf ihr Heilwirkung geschlossen. Die Hüllblätter um neuwachsende Sprosse der Angelika wurden als Geste des Beschützens gedeutet. Wahrscheinlich war die Heilwirkung der Pflanze zu diesem Zeitpunkt bereits Allgemeinwissen, denn Engelwurz war seit der Antike Bestandteil eines Universalheilmittels, des sogenannten Theriak, das gegen vielerlei Beschwerden angewendet wurde.

Wikinger brachten die Angelika nach Mitteleuropa

In Skandinavien, Island und Grönland ist die Pflanze unter dem Namen Kvan bekannt. Im 10. Jahrhundert kam sie mit den Wikingern nach Mitteleuropa, wo sie in Klostergärten kultiviert wurde. Die zweijährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch.

Heilpflanze aus Klostergärten und wildwachsend in der Natur

Bitterstoffe und ätherische Öle machen die Inhaltsstoffe der Wurzel aus (Angelica radix), die in der Volksmedizin gegen Rheuma und Neuralgien und auch gegen Schlaflosigkeit eingesetzt werden. Innerlich wird ein Tee oder ein Kaltauszug bei leichten Magenverstimmungen, Darmkrämpfen oder Blähungen angewendet. Dadurch, dass auch die Produktion von Magensaft und Bauchspeicheldrüsensekreten unterstützt wird, kann auch bei Appetitlosigkeit Angelika als Heilpflanze verwendet werden. Weitere Inhaltsstoffe der unterirdischen Pflanzenteile sind Angelikasäure, Fumarsäure, Chlorogensäure, Kaffeesäure, Harze und Flavanone.

Aromatische Zutat

Das ätherische Öl aus den Wurzeln und Samen aromatisiert verschiedene Bitterschnäpse, zum Beispiel Chartreuse, Bénédicte oder Boonekamp. Angelika ist auch im Schneeberger Schnupftabak enthalten und macht die typische Note aus. Die Stängel der Angelika werden kandiert für Konfekt oder als Verzierung von Süßigkeiten angeboten. Engelwurz wird daher in Deutschland, den Niederlanden und Polen, seltener auch in Belgien und Frankreich angebaut mit Erträgen von 2,5 und 4 Tonnen pro Hektar, vorwiegend in der Art Angelica sativa. In Duftpotpourris fixiert sie den Duft der anderen Ingredenzien.

Achtung, Gift!

In größeren Mengen wirkt das ätherische Öl aus der Wurzel toxisch. Offenbar kann eine größere Dosis von Angelica Radix Vergiftungen hervorrufen und wurde von Kräuterkundigen in der Volksmedizin zu Abtreibungen eingesetzt. Sehr gefährlich ist die Verwechslung mit dem sehr giftigen Gefleckten Schierling. Bei empfindlicher Haut kann der Kontakt mit dem frischen Saft der Angelika durch phototoxische Stoffe eine Dermitis oder eine Sonnenüberempfindlichkeit auslösen, die sogenannte Angelicadermitis.

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Eisen

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Bezugsquelle: Eisen-Chelat

Eisen, das lebensnotwendige Spurenelement

Das Spurenelement Eisen ist im menschlichen Körper sehr bedeutend für den Energiestoffwechsel. Die Aufnahme und der Transport von Sauerstoff hängt von einer ausreichenden Eisenversorgung des Organismus ab.

So viel Eisen enthält der Körper

Der menschliche Körper verfügt über Eisendepots in Leber, den Macrophagen und im retikulohistiozytären System, den Bindegewebszellen von Lymphknoten, Milz, Schleimhäuten und Lymphen. Eisen steckt zum überwiegenden Teil im Hämoglobin, in dem eisenhaltigen Proteinkomplex, der in den roten Blutkörperchen Sauerstoff bindet, aber auch in Enzymen, Myoglobin und Depot- oder Reserveformen. Insgesamt verfügt der Körper eines gesunden Erwachsenen im Durchschnitt über vier bis fünf Gramm Eisen.

Eisenbedarf nicht unterschätzen

Aus der Nahrung wird Eisen hauptsächlich im Dünndarm absorbiert. Die Aufnahmemenge ist begrenzt auf rund fünf Milligramm pro Tag. Da die Aufnahme durch bestimmte Substanzen gestört werden kann, liegt der empfohlene Tagesbedarf für Erwachsene bei rund 10 Milligramm für Männer. Frauen verlieren Eisen über die Monatsblutung, der empfohlene Tagesbedarf liegt daher für Frauen bei 15 Milligramm täglich. Allgemein verliert jeder Körper kleine Mengen des Spurenelements durch die natürliche Hautschuppung und durch die Abschilferung von Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt.

Lebensmittel mit Eisen

Verschiedene Faktoren können die Aufnahme hemmen, beispielsweise reichlicher Genuss von Schwarztee oder Kaffee, Kalzium, Magnesium und diverse Medikamente. Vitamin C begünstigt eine Aufnahme hingegen. Eine ausgewogene Kombination von eisenhaltigen Lebensmitteln mit Vitamin C-Trägern ist optimal.

Ein besonders ergiebiger Eisenlieferant ist tierische Leber. Das eisenhaltigste pflanzliche Nahrungsmittel ist Weizenkleie mit 16 Milligramm auf 100 g. Selbst Haferflocken liefern nur 4,6 Milligramm pro 100 Gramm. Es folgen grüne Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, Kürbiskerne und Sesamsaat, Hülsenfrüchte, Leinsamen, Quinoa und Amaranth, Pistazien, Eigelb, Pfifferlinge sowie einige Gewürze, von denen man naturgemäß allerdings keine großen Massen zu sich nimmt wie Kardamom, Petersilie, Grüne Minze, Zimt oder Brennnessel.

Funktionen von Eisen

Eisen ist vor allem an Oxidationsprozessen rund um Sauerstoff im Körper beteiligt. Es sorgt für die Aufnahme von Sauerstoff und den Weitertransport zu den Zellen aller Organe durch das Hämoglobin der roten Blutkörperchen im Blut. Es ist daher wichtig für die Zellatmung und die Energiegewinnung in der Zelle. Das Spurenelement ist Bestandteil von Enzymen, die für den Energiestoffwechsel wichtig sind. Eisen bewerkstelligt auch die Speicherung von Sauerstoff im roten Muskelfarbstoff, dem Myoglobin.

Eisenmangel

Bei einem Mangel an Eisen kann das Hämoglobin die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff über das Blut versorgen. Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind bei Eisenmangel beeinträchtigt. Es kann es zu Blutarmut (Anämie) kommen, die sich durch schnelle Erschöpfung und ständige Müdigkeit äußert. Die Immunabwehr kann geschwächt sein.

Besonders für die Entwicklung von Kleinkindern und ungeborenen Babys sind die Folgen von Eisenmangel erheblich. Säuglinge, die während der Schwangerschaft nicht genügend Nährstoffe und Spurenelemente aufnehmen konnten, sind bei der Geburt oft kleiner, die geistige Entwicklung und Entwicklung der Körperfunktionen kann gegebenenfalls leiden. Gründe dafür können sowohl die Nahrungsaufnahme wie auch die Aufnahmefähigkeit der Darmflora  sein.

Chelat

Anorganische Mineralien wie Eisen sind vom Körper nicht verwertbar. Erst wenn sie „durch eine Pflanze“ gegangen sind, sind Spurenelemente für den Menschen verfügbar. Chelate sind Verbindungen aus Mineralien und pflanzlichen Aminosäuren und dadurch bioverfügbar. Urs Buergi rät beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Hinweis „Chelat“ zu achten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Echter Eibisch
(Althaea officinalis)

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eibisch
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Ein uraltes Heilgewächs

Der Echte Eibisch (Althaea officinalis) stammt aus der Familie der Malvengewächse. Dass er auch Arznei-Eibisch genannt wird, deutet auf seine jahrhundertelange Bekanntheit als Heilpflanze hin. Der botanische Name leitet sich ab vom griech. álthein, heilen. Weitere volkskundliche Bezeichnungen für den Eibisch sind Alter Tee, Heilwurz, Ibischwurz, Schleimwurzel, Sumpfmalve oder Weiße Malve. Der Eibisch wächst an warmen und sonnigen Standorten in Süd- und Mitteleuropa.

Kurioses

Der Name der amerikanischen Süßigkeit Marshmallow (Sumpfmalve) geht unmittelbar auf den Eibisch zurück, aus dessen Stängeln, Wurzeln und Blättern sie ursprünglich hergestellt wurde. Heute werden Ersatzstoffe für die Herstellung von Marshmallows verwendet.

Stärkelieferant in Hungersnöten

In Hungersnotzeiten wurde die Wurzel des Eibisch als Stärkelieferant gekocht und dann gebraten gegessen. Gerne wurden die weißen Blüten und im Frühling die jungen Blätter verzehrt.

Wohltuende Schleimstoffe

In Eibisch finden sich besonders viele Schleimstoffe mit Galacturonorhamnanen und Arabinogalactanen, in den Wurzeln sogar bis zu 25 Prozent. Außerdem Pektine und Stärke in den Wurzeln sowie ätherische Öle, Asparagin, Saponine, Cumarine, Gerbstoffe und Zink. Die Schleimstoffe haben eine reizmildernde Wirkung auf Schleimhäute. Bei Atemwegserkrankungen, Hustenreiz, Entzündungen im Mund und Rachen und bei leichteren Entzündungen im Magen-Darm-Trakt wird Eibisch als Heilmittel in der Naturheilkunde eingesetzt. Auch als Umschlag oder Bad kann Eibisch bei Hautproblemen hilfreich sein. Bei Tierversuchen wurden Hinweise auf entzündungshemmende und immunsteigernde Eigenschaften gefunden. Kräuterbücher weisen darauf hin, dass kalte Auszüge verwendet werden sollen, da das Kochen die Inhaltsstoffe zerstört. Als heilkräftig werden Blüten, Blätter und Wurzel genutzt.

Die Kommission E des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hat den medizinischen Einsatz von Eibischblättern für gut befunden bei trockenem Reizhusten und entzündlichen Reizzuständen im Mund- und Rachenraum.

Seine Anwendung reicht weit zurück

Im 60.000-Jahre-alten Grab eines Neandertalers fanden Forscher verschiedene Pflanzenspuren, darunter auch von Eibisch. Möglicherweise wurde die Heilpflanze schon von unseren Vorfahren genutzt. In der Antike ist von dem Arzt Hippokrates überliefert, dass er Eibisch zur Wundheilung eingesetzt hat.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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