Archiv der Kategorie: Pharmageddon

Über 90% der Deutschen sind übersäuert

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Sauer oder basisch?

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren – nicht einmal Krebs“.
(Dr. Otto Warburg, 1883-1970, Nobelpreisträger der Medizin)

Total übersäuert

Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert! Kennen Sie das ein oder andere Anzeichen für eine Übersäuerung?

  • Gereizter Magen
  • Saures Aufstoßen
  • Sodbrennen
  • Muskelverspannungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Schlaf-Störungen
  • Häufige Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Falsche Ernährung

In erster Linie übersäuert der Körper durch falsche Ernährung! Auch wird das Lebensmittel Nr. 1 völlig vernachlässigt: reinstes Trinkwasser in „Quellwasser“ Qualität zum Ausleiten von Säuren. Stattdessen muten wir unserem Körper zu:

  • Zu viel tierisches Eiweiß
  • Zu viel tierische Fette
  • Zu viel Süßwaren
  • Zu viel Weißmehl-Produkte
  • Zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee, Fertiggerichte, gesüßte Getränke
  • Zu viel Getränke mit Kohlensäure oder Phosphorsäure (Cola)
Falsche Essgewohnheiten

Viele haben sich auch falsche Essgewohnheiten angewöhnt:

  • Hastiges Essen
  • Üppige Mahlzeiten
Andere Einflüsse für Übersäuerung

Es gibt jedoch auch andere Faktoren, die dazu führen, dass der Körper überschüssige Säuren schlechter ausscheiden kann:

  • Umweltgifte
  • Synthetische Süßungsmittel wie Aspartam
  • Medikamente
  • Elektrosmog
  • Stress / negative Gefühle (Ärger, Wut, Neid, Missgunst, Streit)
  • Auch Krankheiten erzeugen im Körper Säuren.
  • Bewegungs- und Schlafmangel

Alkalische Körperflüssigkeiten

Eine Übersäuerung bewirkt ein Ungleichgewicht in unserem Körper, denn der pH-Wert unserer Körperflüssigkeiten beeinflusst jede Zelle unseres Organismus. Der gesamte Stoffwechsel braucht aber eine ausgewogene innere alkalische Umgebung. Bindegewebe, Blut, Gehirnflüssigkeit, Gelenkflüssigkeit, Bauchspeicheldrüsensekret, Gallensaft: alle bewegen sich in einem pH-Wert von 7,1 – 8,8.

Alle Lebensfunktionen betroffen

Was passiert nun, wenn wir zu viele säurehaltige oder säurebildende Nahrungsmittel zu uns nehmen? Die überschüssige Säure kann Gewebe und Organe angreifen. Dies wiederum führt zu Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Eine saure Umgebung ist ein guter Nährboden für schädliche Bakterien und andere Mikroorganismen. Eine Übersäuerung des Körpers beeinträchtigt sämtliche Lebensfunktionen und kann somit die mögliche Ursache einer Krankheiten oder eines chronischen Leidens darstellen.

Basenwasser oder Basenpulver?

Antworten auf Übersäuerung sind Basenwasser und Basenpulver. Basenpulver verhindert eine zukünftige Übersäuerung. Basenwasser hingegen beseitigt eine bereits bestehende Übersäuerung.
Wenn wir Speisen und Getränke zu uns nehmen, dann wirken diese Produkte entweder sauer, neutral oder basisch in unserem Körper. Zuviel Säure verträgt unser Körper nicht, daher muss er diese überschüssigen Säuren neutralisieren. Dies macht er, indem er gespeicherte Mineralien mit den Säuren verbindet, diese somit inaktiv macht und sie dann, wenn ein Zuviel davon im Körper ankommt, im Bindegewebe (Cellulite), in den Muskeln (Muskelkater) oder in den Gelenken (Arthritis, Gicht) ablagert.
Sind die Zellen bereits übersäuert, dann helfen auch die besten Basenpulver nichts mehr, der Schaden ist angerichet: Die Zelle kann sich nicht mehr von den Schlackstoffen befreien und sich deshalb auch nicht mehr ernähren und Energie produzieren, weil sie schon voll ist. Völlig unspezifische Krankheiten treten auf, die dann, weil man nicht weiß, welche Ursache sie haben, einfach neue Bezeichnungen bekommen (CFS – chronic fatigue syndrome, burn out syndrome usw.)

Empfehlung

AlkaQuell® ist ein hoch basisches Aktivwasser Konzentrat mit pH-Wert von ca.10,5. Es muss mit Wasser gemischt werden und dient dazu, den Körper auf Zellebene zu entsäuern. http://www.basenwasserplus.com

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Zuckersucht ist das neue Rauchen

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Täglich die 4fache Menge Zucker

Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO für die tägliche Zuckeraufnahme liegt bei 25g pro Tag. Der Durchschnitts-Deutsche nimmt aber immer noch die 4fache Menge täglich zu sich.

Versteckte Zucker auf dem Etikett

Bei Fertigprodukten im Supermarkt ist der Zuckergehalt oft nicht sofort ersichtlich. Hinter Begriffen wie Dicksaft, Glukosesirup, Maltodextrin, Joghurtpulver, Magermilchpulver oder Maltose verbirgt sich schlicht und einfach Zucker. Selbst natürliche Fruchtsüße ist nur ein fantasierreicher Begriff, um den wahren Zuckergehalt zu verschleiern.

Kleine Eselsbrücke

Als kleiner Leitfaden kann Ihnen dienen, dass Begriffe, die mit -ose oder -sirup enden versteckte Zucker sind. Wenn sie dann auch noch ganz oben auf der zutatenliste stehem, dürfen Sie davon ausgehen, dass Zucker ein Haupt-Inhaltsstoff ist.

Kleine Auswahl von Lebensmitteln, in denen sich Zucker versteckt

(Nahrungsmittel mit ungefährem Zuckergehalt pro Portion)

  • Softdrink: 40g pro Glas
  • Fertigpudding: 36g
  • Cornflakes, gezuckert: 30g
  • Multivitamin-Nektar: 22g pro Glas
  • Fruchtjoghurt: 18g
  • Heringssalat: 16g
  • Rotkohl: 15g
  • Ketchup: 10g
  • Müsli-Riegel: 9g
  • Joghurt-Dressing: 5g
Zucker ist eine Droge

Leider regt Zucker das Suchtzentrum im Gehirn an. Es fällt schwer auf Zucker zu verzichten oder ihn zu reduzieren, wenn man sich einmal an den Geschmack gewöhnt hat. Das ist ähnlich wie mit Tabak, Alkohol und anderen Drogen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Immer mehr Exoten-Mücken in Europa

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Mücken werden aggressiver

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Insektenstiche aggressiver einstufen, als noch vor einigen Jahren? Dann ist Ihr Gefühl absolut richtig!

Ungewohntes Insektengift

Schuld daran sind eingewanderte Exoten, deren Gift unsere Haut noch nicht gewohnt ist. Der Körper reagiert auf die fremden Eiweiße mit einer heftigen Immunreaktion und ausgedehnten Schwellungen und Entzündungen. Wer am Stich kratzt, öffnet die mit Lymphe gefüllten Blase. Die Lymphe tritt auf die Haut aus und trocknet dort klebrig an: Ein idealer Nährboden für Bakterien wie Streptokokken. Dadurch kommt zur Entzündung noch eine Wundinfektion hinzu.

Pestizide und Insektizide

Die auf den Feldern ausgebrachten Pestizide und Insektizide, die in den letzten Jahren gegen Insekten eingesetzt wurden, spritzen die Mücken nun wieder zurück. Menschen, die zuvor noch niemals auf Insektenstiche reagiert haben, bekommen heftige und schmerzhafte Schwellungen. Da die Ärzte nicht wissen, um welches Gift es sich handelt, können sie bei Infektionen nur auf Antibiotikum zurückgreifen.

Exoten aus Asien

Die Mücken sehen auch anders aus als früher. Sie sind größer, gefärbt und gemustert, mit längeren Saugrüsseln. In Deutschland siedeln sich immer neue Mückenarten an. Mit dem Klimawandel, dem globalisierten Handel und den vielen Fernreisenden dringen immer mehr Exoten-Mücken nach Mitteleuropa vor. Die beheimatete gemeine Hausmücke (Culex pipiens) hat längst Konkurrenz aus Asien bekommen. Nicht nur die Asiatische Tigermücke wurde bei uns bereits gesichtet, seit 2008 taucht auch die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) in Süddeutschland, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen auf. Sie wurde als erste exotische Stechmücke in den Katalog der heimischen Arten in Deutschland aufgenommen.

„Die Asiatische Buschmücke hat sich inzwischen in Deutschland etabliert.
Wir sind uns sicher, dass sie hier überwintert.“

(Insektenforscher H. Kampen, Friedrich-Loeffler-Institut, Riems)

Forschung

Im Sicherheitslabor des Friedrich-Loeffler-Instituts nehmen die Wissenschaftler die Asiatische Buschmücke wie auch heimische Mückenarten jetzt genauer ins Visier. Bei 70% Luftfeuchtigkeit und 24 Grad Raumtemperatur werden ganze Populationen gezüchtet. Infektionsversuche sollen das Übertragungspotenzial von Krankheiten erforschen. Die Mücke selbst ist dabei nur ein Zwischenwirt, die am Virus selbst nicht erkranken kann.

Heimische Viren

Auch unsere einheimischen Stechmücken übertragen Viren. An diese Gifte haben sich unser Organismen jedoch gewöhnt: Z.B. das Sindbis-Virus, das Tahyna-Virus oder das Batai-Virus sind in der Regel nicht schwerwiegend und gehen meist mit leichten Symptomen einer Sommergrippe einher.

Fremde Krankheitserreger

Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) steht im Verdacht möglicherweise bislang in Deutschland nicht auftretende Krankheiten zu übertragen. Man erkennt die Asiatische Buschmücke an den geringelten Mustern an den Beinen.

1. West-Nil-Fieber
2. Dengue-Fieber
3. Chikungunya-Fieber

So können auch Mückenstiche in Zukunft ein Fall für den Arzt werden. Wie lange wirken dann noch die Antibiotika, die über so lange Zeit so großzügig eingesetzt worden sind?

Wir sollten uns nach Alternativen umschauen und uns auf die antibiotischen Kräfte von Naturheilmitteln besinnen.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Kein bekanntes Antibiotikum hilft gegen resistente Superbakterien

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Resistente Superbakterien

Wo kommen antibiotikaresistente Bakterien her? Wir haben sie durch übermäßigen Gebrauch quasi selbst gezüchtet. Wenn Bakterien lange genug mit bestimmten Chemikalien angegriffen werden, passen sie sich in aller Ruhe systematisch allen bekannten Antibiotika an. Sie entwickeln eine Immunität. Diese Mutation ist eine natürliche Anpassung eines Organismus an seine Umgebung.

Ende der Ära chemischer Antibiotika?

Die Wirksamkeit antibiotischer Arzneimittel bricht nach und nach in sich zusammen. Wir merken am eigenen Leib oder aus Erzählungen, dass die verschriebenen Antibiotika nicht mehr anschlagen. Die Bakterien werden zusehends widerstandsfähiger gegen die Medikamente.

Rettungsstrategie Colistin?

Wenn alles andere scheitert, dann halten Pharmakonzerne und Krankenhäuser als „allerletzte Rettungsstrategie“ einen Wirkstoff in Reserve. Diese letzte Option heißt Colistin.
Nun versagte bei einer 49-jährigen Frau aus Pennsylvania sogar dieser Wirkstoff. Die Diagnose war niederschmetternd: Die Infektion, unter der sie litt, konnte selbst mit Colistin nicht geheilt werden.

Kann uns die Pharmaindustrie nicht mehr vor Infektionen schützen?

Mehr als nur eine Wende

Die letzten 50 Jahre haben die Pharmaindustrie, die Apotheken und die Ärzte an Antibiotika reichlich Geld verdient. Selbst dann, wenn sie gar nicht nötig waren wurden sie großzügig verschrieben. Chemische Arzneimittel kopieren die Natur und bestehen meist nur aus chemischen Einzelstoffen. Das Zusammenspiel der naturgegebenen Stoffe fehlt hier. Vergleichbar mit einem Bombenteppich attackieren chemische Antibiotika den Körper des Patienten. Aber die stärksten überleben und entwickeln Verteidigungsmechanismen.

Wenn resistente Bakterien sogar gegen Colistin immun werden, dann hat die Menschheit ein Problem. Nicht auszudenken, wenn sich dieses Super-Bakterium als Pandemie verbreitet.

Natürliche Antibiotika

Natürliche Präparate setzen sich meist aus den Stoffen der ganzen Pflanze zusammen und diese entwickeln dann in Synergie die gewünschten Heilkräfte bzw. regen die Selbstheilung des Organismus an. Im Gegensatz zu chemischen Präparaten sind sie wesentlich schwerer zu bekämpfen. Sie enthalten nämlich eine Vielzahl pflanzlicher Moleküle, die es ihnen ermöglichen Bakterien zeitgleich auf verschiedenen Ebenen anzugreifen. Trotzdem werden natürliche Antibiotika nach wie vor belächelt. Sie müssen langfristig und regelmäßig eingenommen werden, um das Immunsystem zu stärken. Das dauert länger, als die die Einnahme von einer Wochenpackung Antibiotikum. Die Wirkungen sind individuell unterschiedlich und nicht so einfach zu vergleichen. Jeder Körper reagiert eben anders. Bei Lichte besehen haben wir aber in natürlichen Antibiotika eine wunderbare Möglichkeit uns vor Infektionen zu schützen, wenn wir lernen unseren Körper kennen zu lernen und ihn an Leib und Seele mit guten Dingen versorgen.

Gefahr im Krankenhaus

Schon jetzt sterben jedes Jahr mehr als 1,2 Mio. Menschen an Krankenhausinfektionen. Geschätzte  377.000 Todesfälle sollen dabei bereits auf Infektionen mit resistenten Superbakterien zurückgehen. Wird das Krankenhaus der gefährlichste Ort in der modernen Gesellschaft werden?

Lange ignoriert 

Das allererste bekannte Antibiotikum, das Penicillin, kopierte die Natur von Schimmelpilzen. Nicht der Mensch produzierte Penicillin, sondern Schimmelpilze – also die Natur. In dem Fall gelang es der Pharma- und Medizinindustrie aus dieser Tatsache Profit zu machen. Mit Knoblauch, Kurkuma, Apfelessig, Kolloidalem Silber oder Honig lässt sich kein Geld verdienen. Diese pflanzlichen Antibiotika werden also bewusst ignoriert und belächelt, um die eigenen Profite zu schützen. Sie lassen sich nicht patentieren und gewinnbringend verkaufen. Aber natürliche Antibiotika sind die wirksamsten überhaupt. Sie bekämpfen nach wie vor erfolgreich jeden Bakterienstamm, der jemals entdeckt wurde.

Hinweis

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Gebärmutterhalskrebs: Wie gefährlich ist eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV)?

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Humane Papillomviren

Eine Infektion durch Humane Papillomviren, abgekürzt HPV, durchleben ca. 80% aller sexuell aktiven Menschen machen mindestens einmal in ihrem Leben. In der Regel verursacht die Ansteckung keinerlei Beschwerden und wird selten bemerkt. In einem Zeitraum von bis zu 2 Jahren heilt sie bei 90% der infizierten Frauen ohne Therapie und ohne Folgen aus. Nur ca. 10% der betroffenen Frauen entwickeln Zellveränderungen am Gebärmutterhals. Diese sind nur bei 1 – 3% der Fälle bösartig und Zellveränderungen entwickeln sich über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren zu einem Gebärmutterhalskrebs.

Impfung gegen Humane Papillomviren

Gegen die beiden häufigsten Erreger der Humanen Papillomviren, 16 und 18, gibt es eine Impfung,  die Krebsvorstufen (und damit Krebs) am Gebärmutterhals verhindert soll.

Fast 10% der geimpften Patientinnen landen im Krankenhaus

Das Gesundheitsministerium der kanadischen Provinz Alberta, Alberta Ministry of Health, finanzierte eine Studie über die Sinnhaftigkeit dieser Impfung. Das Ergebnis, das im Wissenschaftsjournal VACCINE veröffentlicht wurde lässt stutzig werden: Von 195.270 geimpften weiblichen Personen landeten 9,9 % in der Notaufnahme. Und zwar innerhalb von 42 Tagen nach der HPV-Impfung. 958 (Das sind 1 von 200 Frauen) mussten stationär im Krankenhaus bleiben, um ernsthafte Symptome behandeln zu lassen.
Hier können Sie die Studie nachlesen: http://www.sciencedirect.com

Impfnotfälle passieren immer wieder

Die Problematik, dass routinemäßig durchgeführte Impfungen an Kindern und Jugendlichen nicht selten in der Notaufnahme enden, ist bekannt. Die Nebenwirkungen, mit denen die geimpften Personen reagieren, sind vielfältig und individuell. Die Wissenschaftler der kanadischen Studie stufen die Anzahl von Notfällen als „niedrig“ ein. Ca. 10% seien übereinstimmend mit anderen Impfnotfällen im Land. Das sollte zu denken geben. Spielt die Schulmedizin hier diese Problematik herunter?

Vergleichszahlen bei HPV-Impfung

In Mexiko landeten 75% der frisch geimpften Personen (19.351 Fälle) in der Notaufnahme. Dort gab es sogar Todesfälle.

„3.6. Einweisungen in die Notaufnahme (ED) innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung

Unter jenen, die die HPV-Impfung bekamen, suchten 19 351 innerhalb von 42 Tagen nach der Immunisierung die Notaufnahme auf. Von diesen mussten 713 darüber hinaus stationär aufgenommen werden. Bei vier von diesen Notfällen wurde eine VTE (Venöse Thromboembolie) diagnostiziert (darunter drei, die wegen einer VTE-Diagnose in die Klinik eingewiesen wurden). Bei einer Person wurde bei der Notaufnahme eine VTE diagnostiziert, jedoch ohne die ICD-10-CA-Codes (Diagnose­klassifikationssystem der Medizin), die einer VTE in den Entlassungsdiagnosen der stationär Behandelten entsprechen würden.“

Wie sicher sind Impfstoffe?

Warum halten Ärzte und Wissenschaftler erschreckend hohe Quoten von Klinikaufenthalten und Notaufnahmebesuchen nach Impfungen völlig normal? Ist es kein Anlass zur Sorge, wenn 10% der geimpften Personen in der Notaufnahme landen? Ab welcher Prozentzahl würden denn die Alarmglocken anfangen zu schrillen? Bei 20%, 30%, 40%, …?

Gibt es überhaupt einen Punkt, an dem die Schulmedizin zugeben würde, dass Impfungen nicht zu 100 Prozent sicher sind? Die Wahrheit über Impfschäden sollte nicht vertuscht werden. Dafür ist die Anzahl an Nebenwirkungen, Notaufnahmebesuchen und Krankenhausaufenthalten einfach zu hoch. Zusicherungen, wie es das Australische Gesundheitsministerin gibt, sind stark anzuzweifeln: „Kein Risiko beim Impfen von Kindern“.

Impfstoffe sind wichtige Umsatzfaktoren

Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn irgendein Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Heilkraut eine Rate von 10% an Notaufnahmebesuchen verursachen würde. Der Aufschrei in den Medien wäre riesengroß. Oder ein „sicheres“ Auto, mit dem 10% aller Fahrer in den ersten 42 Tagen einen Unfall bauen. Diese Produkte wären sofort weg vom Markt.

Impfstoffe dagegen sind für Kliniken wichtige Umsatzfaktoren. Bei den durchschnittlichen Kosten eines Aufenthaltes in der Notaufnahme von 500 US-Dollar, haben die kanadischen Kliniken ca. 9 Mio. Dollar eingenommen. Nehmen Ärzte und Kliniken deshalb Impfunfälle billigend in Kauf? Steckt dahinter immer nur das Geld, das damit verdient werden kann? Bleiben Sie wachsam!

Quelle: Liu, X.C., et al., »Adverse events following HPV vaccination. Alberta 2006 – 2014«, Vaccine (2016), PDF der Studie aus Vaccine zum Download bei ScienceDirect.

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Schon „wenig“ ist „zu viel“: Süßstoff Sucralose

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Hin und wieder, aber wenig

Dass künstliche Süßstoffe ungesund sind und eine lange Liste von Nebenwirkungen aufweisen, ist inzwischen bekannt. Trotzdem handeln sehr viele Konsumenten nach dem Prinzip „Hin und wieder, aber nur wenig. Das kann doch nicht so schlimm sein.“ Leider gibt es bei künstlichen Süßstoffen keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe.

600 x süßer als Kristallzucker

Der künstliche Süßstoff Sucralose läuft unter der Bezeichnung E 955. Er ist kalorienfrei und schmeckt etwa 600 x süßer als Kristallzucker. Dieser Süßstoff wird seit 1999 als Tablette oder wässrige Lösung vertrieben. Sucralose findet sich in zahlreichen Produkten, da es sowohl in Wasser als auch in Alkohol lösbar ist. Wird er zusätzlich mit Maltodextrin gestreckt, wirkt sich das auf die Kohlenhydratverdauung des Konsumenten aus. Der Markt mit Sucralose ist lukrativ: 2011 fielen 17,9% des weltweiten Markts für hoch wirksame künstliche Süßstoffe auf Sucralose. Das Marktvolumen beträgt ca. 1.146 Mrd. Dollar.

Verbindung von Süßstoff und Krebsrisiko?

Am Ramazzini-Institut in Bologna erforschen italienische Wissenschaftler den künstlichen Süßstoff Splenda, der Sucralose enthält. Er steht im Verdacht das Risiko an Leukämie und anderen Krebsformen zu erkranken zu erhöhen.
Eine umfangreiche Studie an Mäusen bestätigte den Anfangsverdacht. Bei 457 männlichen und 396 weiblichen Mäusen wurde die Nahrung mit Sucralose in Dosierungen von null, 500, 2.000, 8.000 und 16.000 ppm (parts per million) versetzt. Je höher die Dosis war, desto häufiger erkrankten die Mäusemänner an bösartigen Tumoren. Leukämie trat deutlich öfter bei den Mäuserichen auf, die die 2.000 und 16.000 ppm Sucralose erhielten. Der künstliche Süßstoff Sucralose ist also, entgegen der bisherigen Meinung, biologisch hoch aktiv.

„Diese Erkenntnisse stützen frühere Daten nicht,
denen zufolge Sucralose biologisch inaktiv ist.“

(Ramazzini-Institut in Bologna, Italien)

Reaktionen auf die Studie

Die Wissenschaftler waren über ihr Ergebnis sehr besorgt und forderten eine Folgeuntersuchung, um die Gefährlichkeit der Substanz weiter zu erforschen. Der Hersteller des Süßstoffes Splenda, die Heartland Food Products Group, erhob Zweifel an der Zuverlässigkeit der Studienergebnisse. Er warf den Wissenschaftlern vor, die die für Menschen empfohlene Tagesdosis überschritten zu haben. Wie relevant ist die Frage nach der Dosis für das Krebsrisiko?

 „Selbst wenn man weniger konsumiert, heißt das nicht, dass es keine Probleme gibt.
Wenn etwas in hoher Dosierung Krebs verursacht, verursacht es im Allgemeinen auch in geringeren Dosen Krebs.
Das Risiko ist nur geringer“
(Dr. Lisa Lefferts, Center for Science in the Public Interest, in Daily Mail)

Nebenwirkungen von Sucralose

Nicht nur für Menschen mit Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Allergien oder Magenkrebs kann sich der Verzehr von Sucralose negativ auswirken. Dieser künstliche Süßstoff reduziert nämlich die Zahl der nützlichen Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht. An der Mercer University School of Medicine, Macon (US-Bundesstaat Georgia) konnte eine Verbindung von Sucralose und Migräne festgestellt werden. Beim Erhitzen oder Backen von Sucralose können karzinogene Dioxine freisetzt werden.

„Wurde Sucralose auf hoher Temperatur gekocht, wurden Berichten zufolge chlorierte Diole freigesetzt. Das sind potenziell toxische Verbindungen. Sowohl Studien an Menschen wie auch an Nagetieren zeigten, dass Sucralose die Werte von Glukose, Insulin und GLP-1 (das Peptidhormon Glucagon-like Peptide) verändern kann.“
(Journal of Toxicology and Environmental Health, Part B, 2013)

Aspartam

Einer der beliebtesten Süßstoffe weltweit ist Aspartam. Seit über 30 Jahren auf dem Markt wird dieser künstliche Süßstoff im Körper in krebserregendes Formaldehyd umgewandelt. Dies kann nicht nur ernste negative Folgen auf die Gehirnfunktion, sondern auch auf den ganzen Körper haben. Aspartam regt den Appetit an und weckt Zuckergelüste, weil es die natürliche Hormonproduktion des Körpers verändert. Eine Gewichtszunahme ist wahrscheinlicher als bei Konsum von raffiniertem Zucker.

Keine unbedenkliche Dosis

Bei künstlichen Süßstoffen gibt es tatsächlich keine Dosis, die sich als unbedenklich bezeichnen ließe. Wer auf Süße nicht verzichten kann, sollte natürliche Alternativen einsetzen. Dicksaft, Sirup und Honig enthalten im Gegensatz zum weißen Industriezucker zahlreiche Mineralstoffe. Ahornsirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Rapshonig, Reissirup, Wildblütenhonig, Zuckerrübensaft sind eine gesunde Alternative.

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Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Lieber auf Abstand: Handystrahlen

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Gefährliche Mikrowellen

Ca. 95 Prozent aller deutschen Haushalte besitzen mindestens ein Handy. Allerhöchste Zeit sich bewusst zu machen, dass unsere unverzichtbaren Helfer im Alltag permanent Strahlen aussenden: Selbst ein gering strahlendes Handy erzeugt ein Energiefeld, das rund 1.000.000 x stärker ist als die Felder der Körperzellen. Je näher wir das Handy am Körper tragen, desto schädlicher kann es für unsere Gesundheit sein.

Im Kleingedruckten steht es

Der Mindestabstand eines Smartphones zum Körper sollte mehr als 15 mm betragen. Trageetuis, Gürtelclips oder ähnliche Vorrichtungen zum Mitführen eines Handys müssen ebenfalls diesen Mindestabstand gewährleisten. Der Grund: Im Kleingedruckten steht, oftmals versteckt, dass die Expositionsrichtlinien der FCC womöglich überschritten werden können, wenn das Gerät am Körper getragen wird.

So reduzieren Sie die Strahlenexposition

  1. Handy nicht direkt am Körper tragen: Abstand mindestens 15 mm.
  2. Handynutzung begrenzen. Telefonieren Sie so kurz wie möglich.
  3.  Auf den Empfang achten: Bei gutem Empfang ist die Belastung geringer!
  4. Beim Telefonieren die Antenne nicht abdecken.
  5. Freisprechmöglichkeit nutzen.
  6. Bedienungsanleitung lesen: SAR-Wert nennt Strahlungsintensität Ihres Handymodells
  7. Handys sind kein Kinderspielzeug!
  8. Blauer Engel: Modelle mit dieser Auszeichnung haben einen SAR-Wert von höchstens 0,6 W/kg.
Gesundheitliche Risiken

Mikrowellenstrahlung ist gut erforscht. Mögliche Folgen einer permanenten Strahlenbelastung sind Überproduktion von freien Radikalen, Unterdrückung der körpereigenen Antioxidantien, Anstieg der Stresshormone, oxidative Organschäden, Unfruchtbarkeit bis zu Tumorerkrankungen. Das Risiko für eine dieser Erkrankungen wächst, je näher das Handy am Körper getragen wird.

Warnung

Die Federal Communications Commission, kurz FFC genannt, ruft seit Jahren die  Handyhersteller dazu auf, die Verbraucher endlich vor der Strahlengefahr Ihrer Mobilfunkgeräte zu warnen. Sie fordert die Strahlungsbelastung klar und deutlich anzugeben. Der SAR-Wert ist dabei die entscheidende Einheit: Er gibt die Energiemenge an, die vom Körpergewebe bei der höchsten Sendeleistung aufgenommen wird. Der von Baubiologen empfohlene SAR-Wert liegt unter 0,4 W/kg. Die Ermittlung des SAR-Wertes ist gesetzlich vorgeschrieben. Obwohl die Nennung des Strahlungswertes in Bedienungsanleitungen und im Internet per EU-Gesetz Pflicht ist, sind die Angaben meist so gut versteckt, dass sie vom Verbraucher nicht gefunden werden können.

SAR-Wert oft zu hoch

Leider wird dieser Richtwert von unter 0,4 W/kg von zahlreichen Handyherstellern weit überschritten. Das absolute Limit liegt laut FFC bei 1,6 W/kg. Der Verbraucher sollte auf diese Strahlenbelastung ausdrücklich hingewiesen werden.

Aussagekraft?

Laut neuesten Forschungsergebnissen ist die Definition des SAR-Wertes, so wie er heute ermittelt wird, nicht allgemeingültig. Denn ihm liegt ein Plastikmodell eines Kopfes zugrunde, das der durchschnittlichen Größe eines US-Soldaten entspricht. Diese Puppe ist als „Specific Anthropomorphic Mannequin“, kurz SAM, bekannt. Unsere Köpfe entsprechen aber nicht alle dieser Normgröße. Ein 10jähriges Kind hat aufgrund seiner Kopfgröße, verglichen mit SAM, einen ca. 153% höheren SAR-Wert und ist damit wesentlich mehr Strahlen ausgesetzt. Die FCC fordert ein qualitativ besseres Zulassungsverfahren auf Grundlage einer Computersimulation.

Krebsrisiko

Zwölf Forschergruppen aus sieben europäischen Ländern haben in einer von der EU geförderten REFLEX-Studie festgestellt, dass Mikrowellen die menschliche Erbsubstanz schädigen. Durch diese Schädigung steigt das Krebsrisiko enorm. Wird das Handy direkt am Körper getragen, multipliziert sich das Risiko an Krebs zu erkranken um ein vielfaches. Wenn eine Körperstelle dauerhaft der Strahlenexposition ausgeliefert wird, kann eine anormale Zellteilung aktiviert werden und Tumorerkrankungen entstehen.

Deshalb stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die Handystrahlung als krebserregend ein. Umfangreiche Überprüfungen der Forschung zu Krebs und Hochfrequenzstrahlung lagen dieser Entscheidung zugrunde.

Unfruchtbarkeit bei Männern

Die Unfruchtbarkeit bei Männern wird in Zusammenhang mit der Handynutzung auch wissenschaftlich untersucht. Im Labor weisen Spermien unter Handystrahlung weniger Beweglichkeit auf. Das British Columbia Centre for Disease Control (BCCDC) warnt ausdrücklich vor Spermienschäden, die es im März 2013 wissenschaftlich belegen konnte. Smartphones haben deshalb nichts in der Nähe der Geschlechtsorgane zu suchen, dazu gehört auch die Hosentasche.

Gebärmutter und Eierstöcke

Auch für Frauen empfiehl es sich nicht das Handy in der Nähe der Eierstöcke zu tragen. Das Risiko für Hormonstörungen und Zystenbildung kann dadurch steigen. Auch die Endometriose (Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle) wird durch das ständige Aussetzen dieser Körperregionen mit Mikrowellen gefördert.

Brustkrebs

Mikrowellen wirken sich besonders auf die Körperteile aus, die in direktem Kontakt mit dem Handy stehen. Deshalb ist es gefährlich das Handy im BH mit sich zu führen. Wissenschaftler wie die Epidermiologin Dr. Devra Davis gehen davon aus, dass sich der Tumor an der Stelle bildet, wo die Antenne des Handys den Körper dauerhaft (über Jahre hinweg) berührt.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Frontalglatze als Indiz für höheres Prostatakrebs-Risiko?

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Besteht ein Zusammenhang?

Schon in der Vergangenheit wurde der Verdacht laut, dass Haarverlust und Prostatakrebs einige Risikofaktoren gemeinsam haben. Dabei wurde auch auf die familiäre Vorgeschichte und die DHT Sexualhormon-Werte eingegangen.

Im National Cancer Institute der USA erforschen nun Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen dem Risiko an Prostatakrebs zu erkranken und einer bestimmten Form des Haarausfalls: Der Stirnglatze in Kombination mit mäßiger Hinterkopfglatze. Sie hatten festgestellt, dass die untersuchten Männer im Alter bis 45 Jahren genau diese Kombination von Stirnglatze und erhöhtem Krebsrisiko auswiesen.

„In unserer Studie haben wir ein höheres Risiko für aggressiven Prostatakrebs bei Männern nachgewiesen, die mit 45 von einer ganz speziellen Form von Haarverlust betroffen waren – einer Stirnglatze bei mäßiger Ausdünnung auf der Krone. Bei Männern mit anderen Formen von Haarverlust dagegen haben wir kein erhöhtes Risiko für irgendeine Form von Prostatakrebs feststellen können.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

Gefährliche Stirnglatze

Bereits 2013 wurde an der Universität Pennsylvania in einer Studie festgestellt, dass bei Männern mit Glatze 69 Prozent häufiger Prostatakrebs diagnostiziert wurde. An der Studie nahmen 500 afroamerikanische Männer zwischen 35 und 90 Jahren teil.

Die jetzige Studie ist die bislang größte Studie, die einen Zusammenhang zwischen Glatzköpfigkeit und Prostatakrebs nachweisen konnte. 39.070 Männer zwischen 55 und 74 Jahren nahmen daran teil, wobei der Großteil über 70 Jahre alt war. Zunächst wurde mittels einer Bildsoftware der Haarverlust im Alter von 45 Jahren rekonstruiert. Dabei wurde festgestellt, dass rund die Hälfte der Männer bereits mit 45 Jahren Haarverlust in irgendeiner Form erlebt hatten.

Die Probanden, die zu Beginn der Studie keine Krebsvorgeschichte (nicht-melanotische Hautkrebsformen ausgenommen) hatten, nahmen an der Studienreihe „US PLCO Cancer Screening Trial“ teil. Innerhalb von drei Jahren nach Studienbeginn wurde bei 1.138 Teilnehmern Prostatakrebs festgestellt. 51% dieser Diagnosen wurde als aggressiv eingestuft. Das Durchschnittsalter bei der Prostatakrebs-Diagnose war 72.

40% höheres Krebsrisiko

Verglichen mit den Daten, die aus Art und Intensität des Haarverlustes gewonnen wurden, wurde eine Wahrscheinlichkeit errechnet. Dabei rückte die Stirnglatze mit mäßigem Haarausfall an der Krone in den Focus. Männer mit dieser Form des Haarausfalls haben eine 40% höhere Wahrscheinlichkeit, von Prostatakrebs betroffen zu sein, als Männer, die im Alter von 45 keinen Haarverlust hatten.

Doppelt so oft aggressiver Krebs

Diese Form der Glatzköpfigkeit würde sogar doppelt so häufig aggressive Formen des Prostatakrebses begünstigen. Andere Formen des Haarausfalls konnten nicht mit Prostatakrebs in Verbindung gebracht werden.

 „Unsere Daten sprachen sehr stark für eine Verbindung zwischen dem Entstehen einer Glatze und aggressivem Prostatakrebs, aber es ist noch zu früh, diese Befunde auf die Patientenpflege zu übertragen. Wir sind sehr überzeugt, was unsere Schätzung eines um 40 Prozent erhöhten Risikos anbelangt. Das untere Ende des Vertrauensbereichs spricht nur für ein um sieben Prozent erhöhtes Risiko für diese Männer.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

Bessere Daten erforderlich

Zwei weitere Studien werden zurzeit von Forschern des Fred Hutchinson Cancer Research Center und der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC durchgeführt. Weitere Studien sind in Vorbereitung. Man braucht mehr verlässliche Daten, um die Verbindung zu bestätigen und die Gründe erklären zu können. So sind z.B. dermatologische Daten zum tatsächlichen Haarausfall aussagekräftiger als die subjektiven Angaben der Teilnehmer.

 „Falls die Verbindung zwischen einer Frontalglatze in Kombination mit mäßiger Hinterkopfglatze und einem höheren Risiko für aggressiven Prostatakrebs in anderen Studien bestätigt werden kann, könnten mechanistische Studien notwendig werden, um die Zusammenhänge begreifen zu können.“
(Dr. Michael B. Cook, National Cancer Institute USA, Journal of Clinical Oncology)

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Statine mit hohen Nebenwirkungen

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Atorvastatin gegen hohe Cholesterinwerte

Das Pharmaunternehmen Pfizer vertreibt den Wirkstoff Atorvastatin in Deutschland für rezeptpflichtige Mittel wie Lipitor ®, Sortis ® oder Atoris ®. Es gehört zur Familie der Statine. Diese Mittel werden eingesetzt, um die Cholesterinwerte in den Griff zu bekommen. Aber die Nebenwirkungen übertreffen den Nutzen bei Weitem.

Natürliche Leberfunktion eingeschränkt

Der Wirkstoff Atorvastatin in diesen Medikamenten verändert die Leberfunktion. Die Wirksamkeit eines speziellen Leberenzyms, das Cholesterin produziert wird dadurch reduziert: Die Leber kann besser Lipoprotein geringer Dichter (LDL) binden, wodurch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle sinkt. Bei Patienten mit schwerem Gefäßvorfall werden Statine vorbeugend verschrieben. Immer, wenn natürliche Funktionen eingeschränkt werden, führt das an anderer Stelle zu Problemen.

Risiko höher als der Nutzen?

Das University College London (UCL) und die Universität Glasgow untersuchen den Nutzen und die Risiken, die der Wirkstoff Atorvastatin in sich birgt. Laut ihren Untersuchungen steigt das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken und an Gewicht zuzunehmen mit der Einnahme von Statinen. Eine umfassende Analyse über die Mechanismen wie Statine das Diabetes-Risiko erhöhen, wurde vorgelegt. Demnach erhöht sich das Risiko für Diabetes Typ 2 um 12%.

Aussagekräftige Studien

Über einen Zeitraum von vier Jahren nahmen 130 000 Testpersonen an Studien teil, die die Wirkung von Statinen auf die Häufigkeit von Herzerkrankungen und Schlaganfällen untersuchten. Gleichzeitig wurde auch das Diabetes-Risiko ermittelt. Dieses Risiko stieg um 12%. Der Grund liegt in der Tatsache, dass Statine und Varianten von enzymkodierenden Genen in den Leberzellen ähnliche Wirkung erzielen: Gewichtszunahme und erhöhtes Diabetes-Risiko.

„Häufig auftretende Varianten in dem Gen, das dieses Leberenzym kodiert, werden mit einem geringeren LDL-Cholesterinwert in Verbindung gebracht. Unter Berücksichtigung der Werte von bis 220 000 Personen kamen wir zu dem Schluss, dass diese genetische Variante auch mit einem höheren Gewicht und einem leicht erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Verbindung steht.“
(Dr. Daniel Swerdlow, UCL-Institut für kardiovaskuläre Wissenschaft, Mitautor der Studie)

Folgen der genetischen Abweichung

Professor Aroon Hingorani, ein weiterer Autor der Studie, stellt fest, dass die Unterdrückung der natürlichen Leberfunktion auf lange Sicht zu Stoffwechselproblemen führt. Mithilfe der genetischen Ergebnisse der Studie könne man erklären, wie Statine das Gewicht und das Diabetes-Risiko erhöhen. Die Auswirkungen der genetischen Varianten seien allerdings um diverse Größenordnungen kleiner als die Auswirkungen von Statinen.

„Die Effekte waren sehr viel kleiner als bei der Statin-Behandlung, aber die genetischen Ergebnisse sprechen dafür, dass die in der Studienanalyse beobachtete Gewichtszunahme und das Diabetes-Risiko mit dem bekannten Handlungsmechanismus von Statinen in Zusammenhang stehen und nicht mit einem anderen unbeabsichtigten Effekt.“
(Dr. Daniel Swerdlow, UCL-Institut für kardiovaskuläre Wissenschaft, Mitautor der Studie)

Gefährliche Empfehlungen

Unerwünschte Nebenwirkungen wie Diabetes Typ 2 sind ein guter Grund vor pauschalen Empfehlungen Abstand zu nehmen. Das UK National Institute for Health and Care Excellence empfiehlt aber Ärzten, Statine Patienten zu geben, die innerhalb der nächsten zehn Jahre eine um mindestens 10% höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, eine kardiovaskuläre Erkrankung zu bekommen. Also wird Ärzten empfohlen Statine vorbeugend einzusetzen. Statine sind aber eine riskante Methode, wenn man kardiovaskuläre Erkrankungen verhindern will.

Alternativen zu Statinen

Wie können die Cholesterinwerte wirksam und ohne Nebenwirkungen kontrolliert werden? Führen Statine auf die falsche Fährte? Wie können Ärzte ihre Patienten besser ermutigen, für gesunde Gefäße zu sorgen?

„Viele Patienten, die für eine Statin-Behandlung infrage kämen, würden auch von einer Änderung des Lebensstils profitieren, unter anderem mehr körperliche Aktivität, mehr gesunde Ernährung und ein Verzicht aufs Rauchen. Die in dieser Studie beobachteten mäßigen Anstiege von Gewicht und Diabetes-Risiko lassen sich durch eine gesündere Ernährung und eine gesündere Lebensweise einfach ausgleichen. Wenn man im Gespräch mit diesen Patienten bekräftigte, wie wichtig eine Umstellung der Lebensweise ist, würde das den Nutzen der Statin-Behandlung mit Blick auf die Prävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen weiter vergrößern.“
(Professor Naveed Sattar, Mitautor der Studie)

Gesündere Lebensweise

Eine Umstellung der Lebensweise unterstützt Ihre Leber auf ganz natürliche Weise und besprechen Sie Alternativen mit Ihrem Therapeuten.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Immer diese Nebenwirkungen

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Chemische Prozesse

In allen Lebewesen finden chemische Prozesse statt. Chemie ist also nichts Künstliches, sondern die Grundlage allen Lebens. Warum gibt es also bei den pharmazeutischen Medikamenten so viele Nebenwirkungen? Was macht die Pharmaindustrie anders als das Naturheilmittel?

Imitierte Natur

Naturstoffe sind meistens die Ausgangsstoffe für Medikamente in der Pharmaforschung. Diese nimmt dann bewusst chemische Eingriffe vor, um die Wirkung zu optimieren und Nebenwirkungen zu reduzieren. Da nicht immer genügend Pflanzen für bestimmte Stoffe zu Verfügung stehen, werden Naturstoffe auch teilsynthetisch, unter Beteiligung weiterer Pflanzenstoffe hergestellt. Am besten jedoch vollsynthetisch! Denn mit einem patentierten synthetischen Produkt lässt sich mehr verdienen, als mit mühsam gesammelten Kräutern und Gewürzen. Bei all diesen künstlich hergestellten Medikamenten wird der natürliche Ausgangsstoff aber nur imitiert. Und genau diese Isolierung eines einzelnen Stoffes ist das Problem.

Chemische Arzneimittel kopieren die Natur und bestehen meist nur aus Einzelstoffen. Das Zusammenspiel der naturgegebenen Stoffe fehlt hier und daher sind diese Mittel mit erheblichen Nebenwirkungen belastet.

Naturheilmittel

Natürliche Präparate setzen sich meist aus den Stoffen der ganzen Pflanze zusammen und diese entwickeln dann in Synergie die gewünschten Heilkräfte bzw. regen die Selbstheilung des Organismus an. Pflanzliche Heilpflanzen-Produkte rufen in den seltensten Fällen Nebenwirkungen hervor. Sie vertragen sich in der Regel gut mit anderen Medikamenten.

Die Natur ist also nicht so ohne weiteres zu kopieren. Die Konzentration auf einen einzigen Wirkstoff bringt zwar eine Linderung des fokussierten Symptoms, aber es bringt den gesamten Körper aus dem Gleichgewicht, so dass Nebenwirkungen auftreten.

Die Natur ist auch giftig

Auch bei Stoffen aus der Natur gibt es chemische Verbindungen, die einer gesunden Ernährung förderlich sind, und welche, die giftig sind. Die sekundären Pflanzenstoffe sind ein gutes Beispiel dafür, dass es innerhalb einer Stoffgruppe gute und schädliche Wirkungen geben kann.
Gute sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Phytochemikalien:

Giftige sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Alkaloide:

Expertenwissen

Das Wissen um die aktiven Wirksubstanzen der Pflanzenwelt ist die Basis der Naturheilkunde. Wir raten deshalb stets dazu, einen Fachmann zu befragen. Ein guter Therapeut hat den Menschen als Ganzes im Blick und konzentriert sich nicht – wie Schulmediziner das oft tun – auf ein bestimmtes Symptom oder einen bestimmten Messwert.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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