Archiv der Kategorie: Kräuterküche

Mit richtigem Atmen raus aus dem Stress

Atmen
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Tief einatmen?

Tief Luft zu holen, um sich zu beruhigen? Völlig falsch. Unter Stress wird die Atmung nämlich schneller, tiefer und lauter. Der Mund öffnet sich fast automatisch und man atmet durch den Mund und mit dem oberen Brustkorb. Gar nicht gut, um in einen Ruhezustand zu kommen.

Nasenatmung

Der Lehrmeister der sogenannten Buteyko-Methode Patrick McKeown empfiehlt genau das Gegenteil. Es sei schlicht unsinnig, die Atmung zu intensivieren, wenn ein stressfreier Ruhezustand angestrebt wird. Stattdessen wenig und langsam durch die Nase atmen, das Zwerchfell atmen. Wie Sie mit dieser Atemtechnik nicht nur für einen besseren Blutfluss zum Herzen sorgen, Ihren Blutdruck senken und Körper und Gehirn optimal mit Sauerstoff versorgen, sondern auch den Stresspegel senken und Angstzustände bewältigen können:

Vorbereitung:

  • Schließen Sie den Mund. Atmen Sie durch die Nase ein und aus. Spüren Sie die kühle Luft, die Sie einatmen, und die etwas wärmere Luft, die Sie ausatmen.
  • Fühlen Sie mit den Händen, was sich im Körper dabei tut: Eine Hand auf den oberen Brustkorb, die andere auf den Bauch legen. Mit jedem Atemzug wölbt sich der Bauch leicht nach innen und außen. Der Brustkorb bewegt sich dabei nicht.

Übung:

  • Mit jedem Atemzug das Luftvolumen ein bisschen verringern. Sie kommen zu einem Punkt, an dem es sich anfühlt, als würden Sie gar nicht mehr atmen. Die Atmung ist nun sehr flach, weich, leise und weder sicht- noch hörbar. Bleiben Sie ruhig: Eine leichte Luftnot ist gewollt. (Die leichte CO2-Anhäufung im Blut fordert das Gehirn auf zu atmen.)
  • Nach 3 oder 4 Minuten Luftnot spüren Sie die positiven Effekte der CO2-Anhäufung. Die leicht erhöhte Körpertemperatur ist ein Zeichen der verbesserten Blutzirkulation. Die vermehrte Speichelproduktion weist darauf hin, dass Ihr parasympathisches Nervensystem aktiviert ist. Das spielt bei der Stressbewältigung eine wichtige Rolle.

CO2 ist nicht nur ein Abfallprodukt

Laut McKeown ist CO2 nicht nur ein Abgas. Ein gewisser CO2-Spiegel in der Lunge ist wichtig. Durch schweres Atmen geht zu viel CO2 verloren: Das wiederum löst das Gefühl aus, nicht genug Luft zu bekommen und zwingt dazu noch tiefer einzuatmen.

Tiefe Atemzüge durch den Mund befördern nicht mehr Sauerstoff in den Körper. Das Ausscheiden von zu viel COverengt die Blutbahnen. Die glatten Muskeln in den Luftwegen ziehen sich zusammen. Je schwerer der Atemzug, desto weniger Sauerstoff kann durch den Körper transportiert werden.

Zeichen für Gesundheit

McKeown vertritt die Ansicht, dass weniger zu atmen ein Zeichen für Gesundheit ist. (Asthmatiker und Menschen mit chronischen Herzleiden atmen wesentlich tiefer als gesunde Menschen). Im Umkehrschluss bedeutet das: Je mehr Sie atmen, umso wahrscheinlicher bekommen Sie gesundheitliche Probleme. Bei einer gesunden Atmung ist weniger mehr.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Ein Blick ins Elektronenmikroskop: ppm im Vergleich

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Welche ppm sollte Kolloidales Silber haben?

Die Geister streiten sich in welcher Qualität Kolloidales Silber am wirksamsten ist. Ppm bedeutet „parts per million“ (Gewicht-Teile pro Million). Per Definition ist 1 ppm genau 1 Milligramm (mg) Silber enthalten in einem Liter Wasser (=1.000ml oder 1.000.000mg). Viele Menschen sind überzeugt, dass für Kolloidales Silber mindestens 25ppm haben muss, um wirksam zu sein. Urs Buergi ist jedoch anderer Meinung. Werfen wir deshalb einen Blick durch das Elektronenmikroskop mit 100.000facher Vergrößerung und untersuchen 3 verschiedene Proben Kolloidales Silber.

10 ppm – feine Silberpartikel

Auf dem ersten Bild sieht man Kolloidales Silber der Qualität 10ppm. Die feinen Silber-Partikel haben eine Größe von 0,001 bis 0,01 micron: Das sind ca. 5 bis 15 Silberatome. Da sie positiv geladen sind, stoßen sie sich untereinander ab und schweben gut verteilt in der Flüssigkeit. Kolloidales Silber mit 10ppm gewährleistet die höchstmögliche Qualität, Lebensdauer und Bioverfügbarkeit.

25 ppm – schwerfällige Silberpartikel

Im Vergleich dazu Kolloidales Silber der Qualität 25ppm. Man sieht deutlich, dass die Silber-Partikel größer und auch schwerfälliger sind. Sie können sich nicht mehr so gut abstoßen, verklumpen und „flocken aus“ und sind deshalb nicht mehr so wirksam. Stabiles Silberkolloid funktioniert MAXIMAL bis 25 ppm.

Zu viel ppm – unwirksame Silberpartikel

Das dritte Bild zeigt Kolloidales Silber in zweifelhafter Qualität. Hergestellt wurde dieses Silberwasser mit einem Heimgerät aus dem Internet. Man sieht deutlich die ausgeflockten Teilchen, die entstehen, wenn der Stromfluss zu groß ist. Billiggeräte ohne entsprechende Regelelektronik verhindern ein rasches Ansteigen der Partikelgröße nicht. Da die Partikel nur bis zu eine bestimmten Größe (Gewicht !) im Wasser trotz der Schwerkraft schweben können, werden sie ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenclustern und zu Boden fallen und somit unwirksam werden.

Weniger ppm ist besser!

Mehr ppm ist eben nicht mehr Wirkung! Die ideale Partikelgröße und damit auch Partikelmenge erhält man bei 8-12 ppm. Trauen Sie keiner Werbung mit höheren ppm-Zahlen, diese können teilweise sogar gesundheitsschädlich sein.

Schüttel-Test

Sie erkennen gutes Kolloidales Silber mit einem simplen Schüttel-Test. Gutes Elektrolyse-Silberwasser schäumt nicht. Schlechtes Protein-Silberwasser sehr wohl.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Wassermelone: Kerne nicht wegwerfen

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Kernlose Melonen?

Es ist eigentlich ein Skandal, dass Wassermelonen die Kerne weggezüchtet werden. Denn genau in den Kernen stecken viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe drin. Der Verzehr der Kerne kann daher viele gute Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zum Wegwerfen eindeutig zu schade!

Wertvolle Inhaltsstoffe

Melonenkerne haben mit ihren vielen Ballaststoffen eine positive Wirkung auf die Verdauung. Ebenso können sie für eine gesunde Darmflora sorgen. Die in den Kernen enthaltene Aminosäure Citrullin fungiert als Antioxidant. Citrullin sorgt dafür, dass sich die Gefäße erweitern und die Durchblutung gefördert wird. Ideal für Herz, Kreislauf und das Gedächtnis. Viele Vitamine und Spurenelemente in den Kernen (Magnesium, Vitamin A, B, C und Eisen) tragen dazu bei die gesamten Körperfunktionen gesund zu erhalten und zu optimieren.

Vorbereitung

  • 1 Handvoll Wassermelonen-Kerne
  • Im Backofen (Alternativ: Pfanne) erhitzen
  • Sobald ein süßlicher Geruch aufsteigt sind die Kerne vollkommen getrocknet
  • Die getrockneten Kerne mit einem Mörser zermahlen

Dieses gesunde Melonenkern-Pulver ist die Grundlage von 2 Rezepten!

Melonenkern-Tee

  • 4 Teelöffel frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • In ungefähr 2 Liter kochendes Wasser geben
  • Ungefähr 15 Minuten köcheln lassen

Dieser Tee ist nicht nur lecker. Er ist auch sehr gesund, da auf diese Weise wirklich alle guten Wirkstoffe aktiviert werden. Auch gekühlt ein erfrischendes Getränk!

Milchshake aus Melonen-Kernen
  • 1 Teil frisch gemahlener Wassermelonen-Kerne
  • 10 Teile warme oder kalte Milch (Verhältnis 1:10)
  • Gut verrühren

Bei Verdauungsbeschwerden und Nierenproblemen ist dieser Milchshake sehr geeignet. Wassermelonen wirken als  ein gutes Diuretikum und unterstützen die Nierenfunktion. Die Inhaltsstoffe werden durch die Milch langsam aufgenommen, so dass der Körper über einen längeren Zeitraum gleichmäßig versorgt wird.

Tipp

Auch die Schale der Wassermelone hat viele gesundheitsfördernde Wirkstoffe. Die Schale zu essen klingt ungewöhnlich, kann aber sehr hilfreich sein. weiterlesen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Diese Kräuter hellen die Stimmung auf

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Psyche positiv beeinflussen

Es gibt Alternativen für die gefährlichen, gemütsverändernden Wirkstoffe der Psychopharmaka. Denn Lebensmittel können nicht nur schmecken, sie können auch die Stimmung heben und Depressionen abmildern. Auf ganz natürlichem Weg, ohne Nebenwirkungen können Nahrungsmittel die Psyche positiv beeinflussen.

Ernährung verändert Stimmungslage

Viele ernährungsspezifische Publikationen stimmen darin überein, dass z.B. Omega-3-Fettsäuren die Stimmungslage verbessern können. Fetter Fisch, Samen und Nüssen sind deshalb bekannte Stimmungsaufheller. Aber auch in der Kräuter- und Gewürzkiste gibt es einiges, was Ihnen bei negativer Stimmung oder Depression helfen kann.

Safran

In der traditionellen östlichen Medizin gilt Safran als „Gewürz der Glückseligkeit“. Nicht nur zur Aufhellung der Stimmung kann dieses Gewürz beitragen, sondern auch bei ernährungsbedingten Verhaltensproblemen wie übermäßigem Naschen zwischen den Mahlzeiten. Eine iranische Studie untersuchte 2015 die Wirkung von Safran auf die Psyche und stellte die These auf, dass Safran es sogar mit verschreibungspflichtigen Antidepressiva aufnehmen kann. In diese Richtung soll weiter geforscht werden. Indisches Essen, spanische Paella, italienisches Risotto und französische Bouillabaisse verwenden gerne Safran. Bei Schwangerschaft und Kindern unter 6 Jahren wird jedoch vor dem Verzehr gewarnt.

Zimt

Das berauschende Aroma von Zimt sorgt schon durch seinen Duft für gute Stimmung. Zimtstangen oder Zimtpulver stimulieren das Gehirn. Außerdem verbessert Zimt die Konzentration, das Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Heißhunger auf ungesunden Zucker kann durch Zimt reduziert werden und die Libido anregen.

Kurkuma

Das als Antioxidans und Entzündungshemmer bekannte Kurkuma stimuliert die Freisetzung von Serotonin, dem körpereigenen Stimmungsaufheller. Die Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlichte 2013 eine Studie, wonach Kurkuma Depressionen wahrscheinlich sogar effektiver lindern kann als gängige pharmazeutische Antidepressiva.

Rosmarin

Dieses mediterrane Gewürz hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Geistige Ermüdung, Burn-out oder Depressionen sind Krankheitsbilder, die denen Rosmarin für spürbare Besserung sorgen kann. Bei Schlaflosigkeit helfen und blank liegenden Nerven beruhigen die nadelartigen, aromatischen Blätter ebenfalls. Über die medizinischen Eigenschaften von Rosmarin wird viel geforscht. Erstmals soll eine Komponente von Rosmarinöl im Blutspiegel mit einer verbesserten kognitiven Leistung einhergeht.

Thymian

Das typisch provenzalische Gewürz hilft Thervorragend bei psychischem Stress, Schlaflosigkeit und depressiven Verstimmungen. Er enthält neben Lithium, einem Mineral mit antidepressiven Eigenschaften, auch die Aminosäure Tryptophan, aus der Serotonin gewonnen wird, das für guten Schlaf sorgt. Auch Thymian beruhigt den Geist und die Nerven.

Hinweis

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Wassermelone: Schale mitessen

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Wassermelonen essen, Schalen wegwerfen?

Das Fruchtfleisch essen, Kerne rauspulen und die Schale wegwerfen… So essen die meisten Menschen Wassermelone.

In der Schale steckt viel mehr als gedacht!

Sie können einfach die Schale mitessen! Nach gründlichem Waschen zum Beispiel in kleine Stücke schneiden und in den Salat geben. Auch angebraten sind die Schalen eine gesunde und leckere Beilage. Oder einfach pur mitessen und von den vielen gesunden Inhaltsstoffen profitieren. Natürlich immer ausreichend dazu trinken (ca. 1,5 Liter Wasser am Tag).

1. Blutdruck regulieren
Regelmäßiger Konsum von Wassermelonen-Schalen trägt dazu bei den Körper zu entgiften, zu entwässern, und so den Blutdruck zu senken. Besonders bei leicht erhöhtem Blutdruck sehr hilfreich.

2. Libido steigern
Der hohe Anteil an Citrullin in der grünen Schale kurbelt die Hormone an und lässt die Lust auf Sex wieder erwachen. Auch gegen Impotenz wird Wassermelone zum Teil eingesetzt.

3. Sport-Training optimieren
Zusammen mit einer Proteinquelle liefern Wassermelonen-Schalen nach einem anstrengenden Training viele wichtige Aminosäuren. Das ist wichtig, um nach dem Training die Muskeln zu regenerieren und zu stärken.

4. Nieren und Blase durchspülen
Wassermelone ist ein natürliches Diuretikum (von Nieren, lat. Diurese), also ein pflanzliches harntreibendes Mittel, das unterstützend bei Ödemen, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz aber auch bei Vergiftungen eingesetzt wird. Blase und Nieren profitieren davon ganz natürlich durchgespült zu werden. Sind die Organe gefordert, wird der ganze Mensch gefördert.

5. Abnehmen unterstützen
Die Ballaststoffe, die in der Rinde von Wassermelonen stecken, sind nicht nur gut für die Verdauung, sondern helfen auch beim Abnehmen. Das Sättigungsgefühl tritt schneller ein und man bleibt länger satt. So fällt es Ihnen leichter, nicht zu viel zu essen und trotzdem satt und zufrieden zu bleiben. Zusätzliche körperliche Betätigung unterstützt den Prozess des Gewichtsverlustes selbstverständlich.

Tipp

Auch die Kerne der Wassermelone können zu gesundheitsfördernden Getränken verarbeitet werden. weiterlesen

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Wie den Magnesiumbedarf decken?

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Bedarf an Magnesium ist kaum zu decken

Um den täglichen Magnesiumbedarf von mindestens 300 – 400mg zu decken bräuchten Sie:

  • Sechs Bananen… oder
  • 200 Gramm Nüsse… oder
  • 2 Tafeln Bitterschokolade

Natürlich schafft das keiner. Dabei ist Magnesium so emens wichtig für unsere Gesundheit.

Oral oder transdermal?

Bei bestehendem Magensäuremangel oder anderen Resorptionsproblemen und chronischen Darmerkrankungen kann es bei der Einnahme von Magnesium gelegentlich zu weichem Stuhl bis hin zu Durchfall kommen. Daher ist es sinnvoll die Magnesium-Zufuhr über die Haut vorzunehmen. Der gesamte Verdauungsapparat wird umgangen und das Magnesium gelangt direkt über die Haut in den Blutkreislauf und von dort in die Zellen. Eine gute Magnesium-Quelle ist Magnoderm Magnesiumöl.

Magnoderm Magnesiumöl

Magnoderm heißt Magnesiumöl, obwohl es kein Öl ist. Am Anfang haben Sie das Gefühl, Öl in die Haut zu massieren, aber sobald dieses Gefühl aufhört, hat die Haut für diese Anwendung bereits genügend Magnesium aufgenommen. Nach ca. 6 Wochen täglicher Massage auf Armen und Beinen können Sie einen gesunden Magnesiumspiegel erreichen.

Warum funktionieren Tabletten nicht?

Über Lebensmittel läßt sich der Tagesbedarf kaum decken, zumal unsere ausgelaugten Ackerböden immer weniger Magnesium an die Pflanzen weiter geben können. Magnesium über die Haut aufzunehmen ist auch besser als die orale Aufnahme von Nahrungsergänzungen. Warum funktionieren Magnesiumtabletten bei Magnesiummangel nicht? Weil sie in mineralischer Form vorliegen und oral eingenommen werden. Mineralien müssen durch eine Pflanze gehen und umgewandelt werden, bevor sie vom Körper bei oraler Aufnahme aufgenommen werden können. Erst dadurch werden Sie für den Körper bioverfügbar.

Körpereigene Kontrolle

Ein weiteres Problem bei der Beseitigung von Magnesiummangel durch orale Aufnahme ist die Tatsache, dass im Körper Rezeptoren existieren, die den jeweiligen Stand des Magnesiums im Körper kontrollieren. Das können diese Rezeptoren aber nur in einem bestimmten Bereich. Ist der Mangel größer als der Testbereich, kommt es zu Fehlmeldungen: Die Rezeptoren stoppen fälschlicherweise die Aufnahme von Magnesium.

Ähnliches Phänomen

Ein ähnliches Phänomen kennt man vom Hyperventilieren: bedingt durch schnelles Atmen kommt zu viel Sauerstoff in die Lungen, die Rezepturen interpretieren das falsch und veranlassen noch schnelleres Atmen. Man behandelt das, indem man dem Klienten eine Tüte solange über den Kopf stülpt, bis er wieder normal atmet, weil durch das Einatmen von mehr Kohlendioxyd unter der Tüte, der Sauerstoffüberschuss abnimmt und die Rezeptoren wieder richtig arbeiten.

Empfehlung

Mit Magnoderm Magnesiumöl haben Sie den richtigen Weg gefunden, um Magnesiummangel zu beseitigen und vorzubeugen.

Hinweis

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Omas Hausmittel gegen Mückenstiche

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Juckreiz bei Insektenstichen

Blut saugende Mückenweibchen geben ihren Speichel in die Stichwunde, um das Blut am Gerinnen zu hindern. Dieses Gift betäubt außerdem die Stelle, damit das Opfer nichts vom Stich merkt. Die Substanzen im Speichel sorgen für eine Entzündung und lassen das Gewebshormon Histamin aktiv werden. Das Gewebe rund um den Stich schwillt an, errötet und reizt die umliegenden Nerven. Das führt zu Juckreiz.

Hausmittel lindern Symptome

Es gibt eine Vielzahl an natürlichen Hausmitteln, die die Symptome von Mückenstichen lindern. Es gilt die Regel: Je früher das Mittel aufgetragen wirkt, desto besser wirkt es, weil das Speichelsekret der Mücke dann nicht so weit ins Gewebe eindringen kann.

1. Zitronensaft:
Zitronensaft wirkt entzündungshemmend und verhindert Schwellungen, wenn es sofort nach dem Einstich aufgetragen wird. Schnelligkeit ist also gefragt. Einfach eine Scheibe von der Zitrone abschneiden und einige Minuten auf den Stich legen. Neben dem Gift zerstörenden Effekt der Säure hat die Zitronenscheibe auch eine kühlende Wirkung.

2. Zwiebeln:
Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel auf den Stich. Der Schwefel im Zwiebelsaft wirkt antibakteriell, desinfiziert, lindert den Juckreiz nach Insektenstichen und kann Schwellungen mindern.

3. Tomate:
Eine wohltuende kühlende Wirkung hat der Saft der Tomate. Dazu einfach eine Tomate aufschneiden und bisschen Saft in die Wunde träufeln und eine Tomatenhälfte draufpressen. Zur Vorbeugung schwören manche Menschen darauf, sich mit feuchten Händen frische Tomatenblättern auf die Haut ab reiben. Frische Tomatenzweige im Schlafzimmer sollen ebenfalls die Insekten abhalten.

4. Zahnpasta (gekühlt im Kühlschrank):
Zur Abschwellung der entzündeten Stelle und zur Linderung des Juckreizes Zahnpasta auf die Haut auftragen.

5. Spitzwegerich:
Blatt zwischen den Fingern verreiben und den Saft dann auf den Stich drücken. Der Wirkstoff des Spitzwegerichs hilft sofort gegen Juckreiz und Schwellung nach einem Mückenstich.

6. Kartoffel:
Eine Scheibe von einer Kartoffel abschneiden und auf den Mückenstich legen. Eine selbst gemachte Heilpaste kann aus fein geriebener Kartoffel, fein geriebener Zwiebel und etwas Essig hergestellt werden. Bis zum Einsatz im Kühlschrank aufbewahren.

7. Kohl:
Bei größeren Schwellungen haben sich zerquetschte Kohlblätter als Breiumschlag bewährt. Blätter zerstampfen oder mixen und mit einer Binde oder einem Tuch auf der Haut fixieren.

Mit Hitze kann man die Giftstoffe direkt zerstören. In der Spucke der Stechmücken ist ein Gift, das aus Eiweiß besteht. Hitze. Bei Temperaturen von über 45 Grad werden diese Proteine zerstört. Ein heißes Feuerzeug oder einen erhitzen Metallgegenstand kann das Gift neutralisieren, wenn es kurz auf den Einstich gedrückt wird. Zu heiß dürfen das Feuerzeug oder die alternativen Hitzequellen allerdings nicht sein, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Die Hitze-Methoden sind also mit Vorsicht zu genießen.

1. Heißer Metallgegenstand (Löffel, Feuerzeug, etc.)

2. In heißem Wasser getränkte Watte oder Handtuch

3. Ein Tropfen heißes Wachs (Kerze)

Von der Methode mit der Glut einer brennenden Zigarette, die so dicht wie möglich an die Einstichstelle halten wird, raten wir ab. Verbrennungen können zu leicht entstehen.

Hinweis

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10 Tipps für gesunde Füße

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Füße richtig pflegen

Jetzt wo der Sommer endlich kommt, wird oft eine Vernachlässigung der Füße sichtbar.
Hier 10 Tipps für schöne, gesunde Füße:

1. Vor Fußpilz schützen

Waschen Sie Ihre Füße täglich und setzen Sie Ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Zehenzwischenräume. Anschließend sorgfältig abtrocknen.

2. Nagelpflege

Schneiden Sie Ihre Fußnägel wöchentlich. Achten Sie dabei darauf, dass sie die Ecken nicht abrunden. Damit verhindern Sie ein Einwachsen der Nägel ins Fleisch.

3. Entspannungs-Fußbad

Gönnen Sie sich einmal pro Woche ein entspannendes Fußbad. Zum Beispiel ein Basenbad zum Entsäuern. http://www.silbertau.com/…/Basenbad-500g-basischer-Badezusa…
Die Füße werden nicht umsonst die „zweiten Nieren“ genannt.

4. Fuß-Massage

Auf dem Fuß liegen viele Akkupunktur-Punkte, die sie durch eine tägliche Massage stimulieren können. Streichen Sie die Haut von den Fußzehen unter zunehmendem Druck bis zu den Knien hoch und kneten Sie anschließend die Füße mit beiden Händen kräftig durch.

5. Trockene Haut
Oft braucht die Haut vom Fuß viel mehr Pflege, als sie bekommt. Cremes auf Olivenöl-Basis oder mit Harnstoffen (Urea) können sehr hilfreich sein.

6. Müde, geschwollene Füße
Eine Gurkenpackung aus pürierter Salatgurke, die in Socken gefüllt wird wirkt kühlend und abschwellend. Sie können diese Packung sogar über Nacht einwirken lassen.

7. Brennende Füße
Ein eisgekühltes Kirschkernsäckchen auf den Boden legen und mit nackten Füßen darin herum waten.

8. Übung für Sehnen, Muskeln und Gelenke
Stehen Sie z.B. beim Zähneputzen auf einem Bein. Jeweils eine Minute rechts und links.

9. Socken
Tragen Sie stets atmungsaktive Socken aus Baumwolle, die den Schweiß gut aufsaugen.

10. Schuhe
Sind Ihre Schuhe breit genug für Ihre Fußform? Auf Dauer führt das Zusammenquetschen des Fußes in eine Dreiecksform zu Ballenzehen (Halliux valgus).

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Das kann die Bananenschale für Ihre Gesundheit tun!

bananenschale
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In den Müll oder für Gesundheit und Schönheit einsetzen? – Die Schale der Banane ist zu schade zum wegwerfen.
Hier 6 einfache und wirkungsvolle Hausmittel bei Beschwerden mit der Haut:

  1. Warzen natürlich behandeln
    Ein kleines Stückchen aus der Bananenschale schneiden. Darauf achten, dass es größer ist, als die Warze. Mithilfe eines Pflasters auf die Warze kleben und den ganzen Tag wirken lassen. Die Oberfläche der Warze wird so weich, dass Sie sie mit minimalem Kraftaufwand stückweise abschaben können. Mehrere Tage wiederholen.
  1. Schuppenflechte mildern
    Das Innere der Bananenschale mit einem Löffel abschaben und bei Schuppenflechte auf die betroffenen Zone auftragen. Hautrötungen am Anfang sind nicht selten, aber ungefährlich. Bei regelmäßiger Anwendung ist nach einigen Tagen eine Verbesserung bemerkbar.
  1. Quetschungen und blaue Flecken

Die Bananenschale in die gewünschte Größe schneiden und auf dem blauen Fleck befestigen. Je nach Schwere der Verletzung Anwendung wiederholen.

  1. Splitter und Spreißel ziehen
    Kleine Holzsplitter oder Kaktus-Stacheln, die in der Haut stecken bleiben sind oft zu winzig, um den Spreißel mit der Pinzette greifen zu können. Die Enzyme der Bananenschale helfen, den Fremdkörper auszustoßen.
  1. Akne bekämpfen
    Der hohe Anteil an Nährstoffen kann bei Akne die Bananenschale zu einem guten Begleiter machen. Die hautpflegenden Enzyme werden vor dem Zubettgehen mit einer Bananenschale einfach ins Gesicht gerieben. Erst am nächsten Morgen die Reste abgewaschen. Bei unreiner Haut reicht eine wöchentliche Gesichtsmaske.
  1. Juckreiz und Hautreizungen abmildern
    Mücken- oder Ameisenstiche können mit Bananenschale ebenso behandelt werden, wie kleine Schürfwunden oder Reizungen durch Brennnesseln. Nach einigen Minuten wird die Linderung zu spüren sein.

Und hier 3 Schönheits-Tipps mit Bananenschalen:

  1. Weißere Zähne
    Zwei Wochen lang die Zähne mit der Innenseite der Bananenschale einreiben. Die Mineralien Kalium, Magnesium und Mangan in der Schale werden von den Zähnen absorbiert und sorgen dafür, dass sie weißer werden.
  2. Falten mildern
    Der große Anteil an Kalium, Eisen, Magnesium und Vitamin A, B und E ist eine Wohltat für die Haut. Besonders bei Stirnfalten hat es sich bewährt, die Schale zu zerkleinern und auf die Haut zu legen und einwirken zu lassen.
  3. Pflegende Haarkur
    Die Bananenschale im Mixer mit etwas Wasser pürieren und als Haarmaske aufgetragen. 30 Minuten einwirken lassen und danach ausspülen. Danach das Haar wie gewöhnlich waschen.
Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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Warum Krillöl dem Fischöl überlegen ist

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Gesünder und umweltfreundlicher

Der Vergleich von Krillöl mit Fischöl wird häufig gemacht.
Wo liegen aber genau die Unterschiede?
Im Laufe der Jahre wurde Krillöl in immer neuen wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse zeigen die Vorteile und Unterschiede:

Krillöl ist frei von Giftstoffen

Leider lagern sich in Fischen wegen der weitverbreiteten Wasserverschmutzung Quecksilber und andere Schwermetallablagerungen an. Antarktischer Krill wird nur aus reinerem Gewässer gefischt und ist deshalb von dieser Kontaminierung nicht bedroht. Außerdem steht Krill am Anfang der Nahrungskette und ernährt sich von Phytoplankton – nicht von bereits kontaminiertem Fisch.

Krillöl ist umweltfreundlich

Krill ist die größte Biomasse der Welt. Trotzdem ist gewährleistet, dass nur ein bis zwei Prozent gefangen wird. Kontrolliert wird die Krillpopulation von der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources, CCAMLR). Der Marine Stewardship Council (MSC) stellt sicher, dass der Fang gemäß strenger nachhaltiger Kriterien erfolgt, um Überfischung zu vermeiden.

Krillöl wirkt bis zu 48x stärker wirkt als Fischöl

In einer Studie wurde 2011 eine Krillöl- und eine Fischölgruppe miteinander verglichen: Die Probanden der Krillölgruppe bekamen 63% weniger essenzielle Omega-3-Fettsäuren aus Krill als die Probanden der Fischöl-Gruppe. Trotzdem besserten sich die Blutwerte in beiden Gruppen ähnlich. Krillöl wirkte bis zu 48x stärker und wurde deshalb weniger gebraucht.

Krill enthält Phospholipide

In Krillöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Phospholipide gekoppelt. Das ist wichtig, weil die wasserlöslichen Fettsäuren in ihrer freien Form nicht im Blut transportiert werden können. Sie brauchen diese Trägersubstanz, damit der Körper sie leichter absorbieren kann.

Außerdem sind Phospholipide auch einer der wichtigsten Bausteine des „guten“ HDL-Cholesterins. Sie tragen zur strukturellen Unversehrtheit der Zellen bei und unterstützen die Zellfunktion.

Krillöl wird 10 – 15x besser absorbiert

In Fischöl sind die Omega-3-Fettsäuren an Triglyceride gekoppelt. Diese müssen im Darm mühsam in die grundlegenden Fettsäuren DHA und EPA aufgespalten werden. 80 bis 85% der wertvollen  Omega-3-Fettsäuren gehen dabei verloren. Krillöl kann dagegen 10 – 15% besser vom Körper absorbiert werden.

Krillöl überwindet die Blut-Hirn-Schranke

Krillöl kann in wichtige Gehirnregionen gelangen, weil es in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden.

Krillöl enthält Phosphatidylcholin

Phospholipide setzen sich aus Fettsäuren, Glycerin, Phosphorsäure und Cholin zusammen. Auch zu erwähnen ist das darin enthaltene, leberschützende Trimethylglycin. Krillöl enthält Phosphatidylcholin, was sofortige Bioverfügbarkeit garantiert. Für die Absorption von Fischöl muss die Leber es zuerst an Phosphatidylcholin koppeln. Erst über diesen Umweg ist Fischöl bioverfügbar.

Krillöl ist 300x so antioxidativ wie A- und E-Vitamine

Fischöl ist sehr arm an Antioxidantien und damit sehr anfällig für die Oxidation. Krillöl dagegen enthält, das vermutlich stärkste Antioxidans in der Natur: Astaxanthin.

Die Messung des ORAC-Werts (Oxygen Radical Absorbance Capacity) ergab, dass Krillöl über 300x so stark antioxidativ wirkt wie die Vitamine A und E, 47x so stark wie Lutein und über 34x  so stark wie CoQ10.

Krillöl wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus

Im Gegensatz zu Fischöl unterstüzt Krillöl den Glukosestoffwechsel in der Leber, den Lipidstoffwechsel und trägt zur Regulierung der mitochondrialen Atmungskette bei. Außerdem hemmt Krillöl die Cholesterinsynthese und trägt damit dazu bei, den Triglycerid- und den Cholesterinspiegel zu senken und die Energieproduktion zu erhöhen.

Viele Vorteile für Krillöl zur Unterstützung der Nahrung

Der Körper selbst kann keine Omega-3-Fettsäuren bilden. Er muss sie über die Nahrung zu sich nehmen. Krillöl-Kapseln sind hochwertige tierische Omega-3-Ergänzungsmittel, die in der täglichen Ernährung eine der einfachsten und effektivsten Methoden sein können, um gesund zu bleiben oder zu werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

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