Amaranth (Amaranthus)

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

amaranth
© spline_x – fotolia.com

Bezugsquelle: Inka Gold (Amaranth + Quinoa)

Unsterbliches Amaranth

Seit Jahrtausenden ist Amaranth ein Grundnahrungsmittel der Inkas und Azteken. Diese nutzten sowohl die Samen, als auch die Blätter dieser gesunden Pflanze. Amaranth entstammt dem griechischen Wort amàranthos (unsterblich, nichtwelkend). Bezeichnend für eine anspruchslose, aber kraftvolle Pflanze. Botanisch gesehen gehört Amaranth zu den Fuchsschwanzgewächsen und damit zu den sogenannten Pseudogetreiden. Die bis zu 50.000 kleinen Anatanth-Körner sind reich an bioverfügbaren Nähr- und Vitalstoffen.

Glutenfrei

Amaranth ist absolut glutenfrei und kann von Menschen mit dieser Allergie (Zöliakie) problemlos genossen werden.

Kohlenhydrate

Für Menschen, die auf kohlenhydrat-reduzierte Ernährung achten, ist Amaranth besonders interessant, da der Anteil an Kohlenhydraten ca. 50% weniger als der herkömmlichen Getreides beträgt. Zusätzlich sind diese Kohlenhydrate ausgesprochen leicht verdaulich und wird 5 mal schneller verstoffwechselt als Maisstärke.

Balaststoffe

Der Anteil an Ballaststoffen im Amaranth ist auffallend hoch. Das Sättigungsgefühl stellt sich schnell ein und auch die Darmgesundheit profitiert davon.

Essentielle Fettsäuren

70% der im Amaranth enthaltenen Fette sind ungesättigten Fettsäuren. Die zweifach ungesättigte Linolsäure (Omega 6-Fettsäure) ist mit 52,4% Spitzenreiter. Aber auch Alpha-Linolensäure (Omega3-Fettsäure) ist enthalten. Die hohe Qualität der Fettsäuren im Amaranth ist bemerkenswert: Eine wunderbare Quelle für Stoffe, die unser Körper über die Nahrung aufnehmen muss, da er sie nicht selbst herstellen kann.

Lecithin

Gut für die Fettverdauung, den Aufbau von Gehirn und Nervengewebe ist das im Amaranth enthaltene Lecithin.

Eiweiss

Die biologische Wertigkeit bezeichnet, wie effizient Nahrungsprotein in Körperprotein umgewandelt werden kann. Ein Hühnerei liegt bei einer Wertigkeit von 100 und Amaranth bei erstaunlichen 75. Amaranth liefert mit einem Proteingehalt von 15 – 18% zusätzlich auch noch alle essentiellen Aminosäuren.

Serotonin

Das Wohlfühlhormon Serotonin muss direkt im Gehirn hergestellt werden. Man nimmt an, dass unsere moderne Lebensweise die Aminosäure L-Tryptophan daran hindert, optimal für die Serotoninherstellung zu sorgen.
Reich an L-Tryptophan ist eine Mischung aus Amaranth und Quinoa. Diese muss jedoch unerhitzt, feinst gemahlen und auf nüchternen Magen eingenommen werden, damit Serotonin gebildet werden kann.

Lysin-Mangel bei veganer Ernährung

Amaranth gleicht den gelegentlich in veganer Ernährung vorkommenden Lysin-Mangel aus.

Hoher Vitalstoffgehalt

Keine andere Getreideart hat einen so hohen Magnesiumgehalt (ca. 330 mg/100g Amaranth). Auch diese Werte sprechen für sich: Calcium (ca. 215 mg), Eisen (9 mg) und Zink (4 mg). Eisen ist besonders während der Schwangerschaft wichtig. Amaranth ist eine natürliche Quelle dieses lebenswichtigen Spurenelements.

Indianische Medizin

Blutstillend, blutreinigend und entzündungshemmend: diese Eigenschaften der Amaranth-Pflanze machten sich die Indianer zu Nutze. Starke Menstruationsblutungen und Blutungen im Darm wurden mit Amaranth behandelt. Auch bei Anämie (Blutarmut) erzielte die indianische Medizin Erfolge, was vermutlich am hohen Eisengehalt der Pflanze liegt.

Zahngesundheit

Tägliches Gurgeln und Mundspülungen mit einem Sud-Konzentrat soll Karies dauerhaft vermindern. Auch Paradontose kann gestoppt und sogar neues Zahnfleisch gebildet werden.

Hinweis

Diese Informationen sind für Interessierte zur Weiterbildung gedacht und dienen nicht dem Ersatz für ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnose oder Therapieanweisungen. Urs Buergi weiß, dass es in der Medizin keine Methoden gibt, die zu 100% funktionieren. Jeder Mensch ist und reagiert anders. Haftung für Schäden irgendwelcher Art, die direkt oder indirekt aus dem Gebrauch dieser Angaben entstehen könnten wird deshalb nicht übernommen. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ein.

© 2015 Gesundbuch Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Schreibe einen Kommentar